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Vorsitzender Eduard Plachta (stehend) erläutert Einzelheiten über die Arbeit der Bürgerstiftung.

Bald ein Trimm-Dich-Pfad

Stifterversammlung: Bürgerstiftung Brüggen sucht Kontakt und neue Vorschläge 

Die 2013 gegründete Bürgerstiftung Brüggen e. V. ist eigentlich noch eine junge Institution. „Aber wir sprechen gern über unsere Entwicklung“, erläuterte der Vorstandsvorsitzende Eduard Plachta kürzlich bei der Stifterversammlung im Pfarrhaus Brüggen. Auch deshalb, „weil es einfach Spaß macht in diesem Team zu arbeiten und dann auch noch Erfolg zu haben“. In den drei Jahren ihres Bestehens förderte die Stiftung schon einige Projekte wie Bücherschrank, Wandkalender 2016, Polizeidreirad für den Kindergarten Brüggener Wichtel und einiges mehr.

Das Engagement der Brüggener Bürgerstiftung um Vorsitzenden Plachta ist vielfältig, insbesondere Aktionen für Kinder und Jugendliche sowie für Ältere werden gefördert. Dazu wollen die Stifter mit den Brüggenern mehr ins Gespräch kommen. „Wir suchen immer wieder Vorhaben, die zu unseren Zielen passen“, sagt Plachta.  Wer eine förderungswürdige Idee hat, kann sich mit der Bürgerstiftung Brüggen (Tel: 05182 1548 Eduard Plachta) oder (Tel: 05182 3179 Willi Schmitt-Roolfs) in Verbindung setzen. Nähere Informationen gibt es auch auf der Internetseite: www.buergerstiftung-brueggen.de

Was Stiftungsrat-Vorsitzender Willi Schmitt-Roolfs und seine Vorstandskollegen immer wieder erfahren: ,,Das Anliegen unserer Bürgerstiftung ist schwer zu vermitteln“. Das Prinzip der Bürgerstiftung: „Sie sammelt Spenden, um aus deren Anlagezinsen Projekte zu unterstützen“, verdeutlicht Schmitt-Roolfs bei der Versammlung.

Die Grundschule in Gronau plant die Anschaffung einer „Kletterspinne“ für den Pausenhof und stellte einen Antrag auf Förderung bei der Brüggener Stiftung. Diesem Antrag wurde auf der Stifterversammlung einstimmig stattgegeben. Dadurch erhält die Gronauer Grundschule 500 Euro aus der Stiftung.

Nach Vorstellung der Bürgerstiftung Brüggen wäre die Möglichkeit folgenden Projektes:„Ein Trimm-dich-Pfad am Kirschweg ist eine Strecke, bei dem sich etwa alle 200 Meter ein einfaches und robustes Turngerät befindet. Auf der circa ein Kilometer langen Strecke, des Kirschweges, befinden sich etwa 10 Übungsstationen, beispielsweise Stangen für Klimmzüge, Balancieren, Dehnungsübungen, Weitsprung oder Baumstümpfe für Bocksprünge – oft zusammen mit einer Tafel mit Übungsanleitung“, erklärt Willi Schmitt-Roolfs. „Aber leider erschwert der öffentliche „Behördendschungel“ eine solches Projekt dermaßen, dass es fast unmöglich macht es zu verwirklichen. Wir werden aber weiterhin am Ball bleiben um es zu ermöglichen, so die Verantwortlichen.

Engeline Roolfs und Elisabeth Reymann-Krebs sorgen seit der Aufstellung des Bücherschrankes, im August 2014, für dessen Ordnung und Sauberkeit. „Es findet dort ein reger Austausch an verschiedensten Kinderbüchern, sowie Krimis und Romanen statt“, so die zwei Verantwortlichen. Die Versammlung zollte ihnen für ihre ehrenamtliche Aufgabe Lob und Anerkennung.

Quelle LDZ - Text und Foto: Rolf Ike


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Die „Neubürger“ bedanken sich für das Reparaturset ihrer Fahrräder. Willi Schmitt-Roolfs, 2. von rechts, mit Hund Ben sowie freiwillige vom „Arbeitskreis“ freuen sich über die Spende.

Mit verkehrssicherem Fahrrad von A nach B

Für fitte Drahtesel: Bürgerstiftung Brüggen spendet Neubürgern aus Pakistan vielteiliges Reparaturset

 

Seit Gründung der Brüggener Bürgerstiftung im Dezember 2013 konnten bereits drei Projekte – das AWO Zirkus Camp auf dem Sportplatz, der Bücherschrank an der „Alten Schule“ und ein Fußballtor für Jugendliche in der Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaft (SpLG) in Brüggen - gefördert werden (die LDZ berichtete).

Kürzlich durften sich „Neubürger aus Pakistan“, die in Brüggen seit geraumer Zeit wohnen, über ein Fahrrad – Reparaturset – Gabel- und Ringschlüssel, Schraubenzieher, Kombizange, Seitenschneider, Universalsäge, Hammer, Luftpumpe, etc. - im Wert von circa 100 Euro freuen. Stiftungsrat-Vorsitzender der Bürgerstiftung Willi Schmitt - Roolfs überreichte es bei einem Treffen im heimischen Garten bei leckeren selbstgebackenen Flammkuchen. Alle Neubürger sind jetzt im Besitz von einem Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) - tauglichen Fahrrades, die mehrheitlich von Brüggener Bürgern zur Verfügung gestellt wurden, um damit besser von A nach B zu kommen. AWO Vorsitzender Rainer Rathmann unterstützt die Männer und gibt Tipps im Umgang bei einer eventuellen Reparatur am Fahrrad.

In lockerer Runde treffen sich seit einiger Zeit sporadisch oder nach Bedarf freiwillige Personen aus dem Ort, um den jungen Männern aus Pakistan die Integration in unsere Gesellschaft zu erleichtern. Wer sich diesem „Arbeitskreis“ noch anschließen möchte ist herzlich willkommen, so die Verantwortlichen. Bei Fragen stehen Engeline Roolfs (Tel.05182-3179) oder Rainer Rathmann (Tel.05182-96 27 13) als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die jungen Männer aus Pakistan nehmen dreimal in der Woche am Deutsch Unterricht in der „Alten Schule“ in Brüggen teil und verschiedentlich noch zusätzlich in Gronau. Zwei Neubürger, demnächst zwei weitere gehen regelmäßig mit großer Freude zum Fußball Trainingsabend der Spielgemeinschaft Rheden/Brüggen/Eitzum.

„Die jungen Menschen sind doch sehr bemüht die deutsche Sprache und die gebräuchlichen Sitten in unserem Land und Ort zu erlernen“, ist sich der „Arbeitskreis“ der freiwilligen Verantwortlichen sicher. 

Quelle LDZ - Text und Foto: Rolf Ike


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Eduard Plachta zeigt stolz das Gütesiegel, das die Bürgerstiftung Brüggen jetzt vom Bundesverband Deutscher Stiftungen verliehen bekommen hat.

In diesem Sinne wollen wir weiterarbeiten“
Brüggens Bürgerstiftung erhält Gütesiegel vom Bundesverband

Die Bürgerstiftung in Brüggen trägt jetzt ein Gütesiegel, wie Vorstandsvorsitzender Eduard Plachta stolz präsentiert. „Wir hätten nicht gedacht, dass wir als so junge und kleine Stiftung überhaupt berücksicht werden“, räumt er ein. Umso größer ist die Freude gewesen, als der positive Bescheid mitsamt des Siegels ins Haus flatterte.
Die Bürgerstiftung wurde im Dezember 2013 gegründet, sie zählt 51 Stifter und einen Zustifter. Das Stiftungskapital liegt aktuell bei 51 000 Euro. Den Angaben von Eduard Plachta zufolge hat die Bürgerstiftung drei Projekte realisiert: Zum einen hat sie einen öffentlichen Bücherschrank mit der Unterstützung der Volksbank Hildesheim, des Überlandwerks Leinetal und des Vereins Wülfing Impuls Gronau im Ort aufgestellt, zum anderen hat sie die sozialpädagogische Lebensgemeinschaft Brüggen mit einem Fußballtor unterstützt. Und drittens: Das AWO-Feriencamp wurde mit einer Spende bedacht. „Weitere Ideen sind in der Planung“, kündigt Eduard Plachta an: „Wir erwarten zudem, dass sich die Bevölkerung mit Vorschlägen einbringt.“
Das Gütesiegel, verliehen vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, belege die Verlässlichkeit der Brüggener Stiftung, wie der Vorsitzende informiert: „Es ist ein Ausweis der Unabhängigkeit und steht für die Orientierung am Gemeinwohl“, teilt er mit, was das Siegel eigentlich bedeutet. Nicht jede Stiftung erhält dieses, zehn Merkmale müssen erfüllt werden. Beispielsweise stehe die Förderung des städtischen oder regionalen Lebens im Vordergrund. Der Stiftungszweck sollte breit gefächert: „Er umfasst in der Regel den kulturellen Sektor, Jugend und Soziales, das Bildungswesen, Natur und Umwelt und den Denkmalschutz“, heißt es in den Merkmalen einer Stiftung, die vom Arbeitskreis Bürgerstiftungen des Bundesverbandes verabschiedet wurden. Alle zehn Merkmale finden sich in der Satzung der Brüggener Stiftung wieder, wie Eduard Plachta informiert. „Und im Sinne des Gütesiegels wollen wir auch weiterarbeiten“, kündigt der Vorsitzende an. Zwei Jahre darf die Brüggener Stiftung das Siegel tragen, dann muss sie sich erneut bewerben.
 

Quelle LDZ- Text und Foto: Jennifer Klein

 


 

1. Stifterversammlung Juni 2015

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„Teilen Sie uns Ideen und Anregungen bitte mit“, lautete der Tenor der ersten Stiftungsversammlung der Brüggener Bürgerstiftung, zu der sich 35 Stifter im örtlichen Café Heydenreich eingefunden hatten.

Stiftungsvorstandsvorsitzender Eduard Plachta hatte die Versammlungsteilnehmer begrüßt und den Aufruf an alle Anwesenden, aber auch an alle Brüggener Einwohnerinnen und Einwohner gestartet, Ideen und Vorschläge für zukünftige Projekte der Stiftung einzureichen. „Wir wollen auch weiterhin aktiv bleiben“, stellte der Vorsitzende fest, nachdem er darüber informiert hatte, welche Projekte im ersten Jahr der Stiftung gefördert und realisiert werden konnten.

So wurde die Zeltfreizeit der AWO Brüggen finanziell unterstützt, die Anschaffung und Aufstellung eines öffentlichen Bücherschrankes realisiert und ein Fußballtor für die sozialpädagogische Lebensgemeinschaft Wehmeier in Brüggen finanziert.

Die einzelnen Zahlen dazu präsentierte Otto Steinborn als Mitglied des Stiftungsvorstandes. Neben dem Stiftungskapital in Höhe von 52 000 Euro hat die Bürgerstiftung 2014 zweckgebundene Spenden in Höhe von 1 300 Euro und freie Spenden in Höhe von 1 430 Euro erhalten. An Zinsen aus dem Stiftungskapital, das selbst für die Finanzierung von Projekten nicht zur Verfügung steht, wurden der Stiftung knapp 52 Euro gutgeschrieben.

Dem gegenüber standen 1 697 Euro an Ausgaben für die Förderung der drei Projekte.

„Eine Förderung von Projekten hier im Ort allein durch die Zinsen aus unserem Stiftungskapital ist bei den derzeitigen Zinsbeträgen nicht möglich“, stellte der zuständige Mann für die Verwaltung der Finanzen fest. „Wir sind deshalb auf Ihre Unterstützung angewiesen und bitten Sie, uns mit Spenden, aber auch mit Ideen und mit Zeit zur Seite zu stehen.“

Dieser Bitte schloss sich Stiftungsrat-Vorsitzender Willi Schmitt-Roolfs nur gerne an. „Wir möchten Projekte auf die Beine stellen und auch umsetzen, die den Menschen im Dorf am Herzen liegen. Dazu ist es nötig, dass sich die Brüggener auch mit einbringen. Wir brauchen Ihre Ideen und wir brauchen auch das nötige Geld dafür, damit wir diese Ideen dann Realität werden lassen können.“

Eingebracht hatten sich zahlreiche Brüggener bereits bei ersten Aktion der Stiftung, bei der diese die Einwohner Brüggens aufgefordert hatte, Fotos einzusenden, auf denen Brüggen aus ganz eigenen Sichtweisen zu sehen ist.

Knapp 70 Bilder zierten jetzt die im Café Heydenreich aufgebauten Stellwände und die Motive waren vielfältig. Melanie Wohlfahrt-Strohschein als stellvertretende Vorsitzende des Siftungsvorstandes stellte die Fotos während der Versammlung kurz vor und zeigte sich begeistert davon, mit wieviel verschiedenen Blickwinkeln die Aufnahmen getätigt wurden und welche Eindrücke sie aus dem Leben in und um Brüggen wiederspiegeln.

Gerne nahmen die Versammlungsteilnehmer die Möglichkeit wahr, sich die kleine Ausstellung näher anzugucken und auch sie waren beeindruckt von der Vielfalt der Aufnahmen, die eine große Bandbreite an Themen aufwiesen.

Bis zum kommenden Sonntag wird die Fotogalerie während der Öffnungszeiten des Cafés auch für alle anderen Interessierten noch zu sehen sein.

Quelle LDZ - Text und Fotos: Astrid Fritzsche


Hier geht es weiter: www.buergerstiftung-brueggen.de.

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