Aktuelles

Dorfkirche Brüggen

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Hannes von Oesen schaut sich die alten Stufen, die aus ehemaligen Grabplatten bestehen, genau an. An einigen Ecken müssen Fehlstellen ausgebessert und die Platten abgeschliffen werden
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Volker Böckmann (Mitte), Erich Jäkel und Ina Suray von der Volksbank überreichen Rolf Ike (3.v.l.) und Pastor Rudolf Friemelt (r.) unter den Augen des Denkmalpflegers Thido Saueressig (v.l.) und des Steinmetzes Andreas Textores den Scheck über 11 000 Euro für die Sanierung der vierstufigen Freitreppe der Kirche in Brüggen

Freitreppe wird aufwendig saniert
„Kultureller Schatz“ in Brüggen: Volksbank und VR-Stiftung beteiligen sich mit 11 000 Euro an Gesamtkosten

 

„Ich konnte nicht zum Gottesdienst kommen, die Tür war abgesperrt“: Diese Worte hörte Pastor Rudolf Friemelt in den vergangenen Wochen nicht nur von den Konfirmanden in Brüggen. Auch andere Kirchgänger zeigten sich über die Dauer der Absperrung verwundert. Derzeit wird die historische Freitreppe zum Turmeingang der Kirche Maria zu den Sieben Bergen saniert – eine aufwendige und filigrane Arbeit, wie sich herausstellte.

Drei Wochen hatte Steinmetz Andreas Textores in etwa für die Arbeiten vorgesehen. Doch stellte sich recht schnell nach Beginn der Maßnahme heraus, dass die Treppenstufen auf keinerlei Fundament gesetzt wurden. „Eine Woche haben wir alleine gebraucht, um das Fundament zu schaffen“, begründet der Fachmann, warum sich die Arbeiten doch etwas länger hinziehen würden als zunächst angenommen.
Vier Stufen führen über die Westfassade des Turms ins Kirchenschiff, die vermutlich zeitgleich mit dem Turm 1751 entstanden sind. „Die damaligen Erbauer haben Restmaterialien, wie alte Grabplatten, für die Stufen genutzt“, erklärt Denkmalpfleger Thido Saueressig. Diese seien lose und unbearbeitet hingelegt worden, so dass sie ohne Fundamt auskommen mussten und große Höhenunterschiede aufwiesen. „Regenwasser ist nach innen gelangt. Außerdem haben wir drei bis fünf Zentimeter Unterschied in der Stufenhöhe festgestellt“, so Saueressig. Die obere Stufe unmittelbar unterhalb der Türöffnung war mit 24 Zentimetern sehr hoch.
„Der Kirchenvorstand wurde immer wieder von Gemeindegliedern angesprochen, dass die Stufen zu hoch sind“, sagt Rolf Ike. Der langjährige Kirchenvorsteher setzte sich daher dafür ein, dass die Treppe saniert würde. „Eineinhalb Jahre haben die Planungen mich beschäftigt“, so Ike.
In den vergangenen Wochen hat Steinmetz Textores mit seinem Team, bestehend aus Hannes von Oesen und Auszubildendem Niclas Papke, die Stufen entfernt und nach und nach neuaufgesetzt. Dabei wird das alte Material wiederverwendet. „Es war aufwendiger als wir gedacht haben“, gibt der Steinmetz offen zu. So musste zum Beispiel eine „Aufkantung“ unterhalb der ersten Stufe durch die Einbringung zusätzlichen Materials erfolgen, um die Höhe auszugleichen. Die alten Stufen wurden Plan geschliffen und verrostete, metallene Verankerungen entfernt, die die Stufen miteinander verbinden sollten. „Wir setzen Vierungen, steinerne Ersatzstücke, um die Fehlstellen zu schließen“, sagt Textores.
Als Rolf Ike vom Kirchenvorstand den Auftrag erhielt, einen Kostenvoranschlag in Höhe von 18 500 Euro für die Arbeiten an der Freitreppe einzuholen, war ihm schnell klar, dass die Kirchengemeinde diese nur dann durchführen könne, wenn sie einen entsprechenden Sponsoren fände. „Wir haben uns an die VR-Stiftung gewandt“, sagt Ike. „Wir unterstützen das Projekt, um kulturelle Schätze zu erhalten“, überreicht Volksbanksvorstandsmitglied Volker Böckmann zusammen mit Pressesprecherin Ina Suray und Erich Jäkel, Regionalleiter Leinetal, einen in Stufenform geschnittenen symbolischen Scheck in Höhe von 11 000 Euro. Die verbleibende Summe finanziert die Kirchengemeinde Brüggen über die Kollekte und das freiwillige Kirchgeld, das zu 100 Prozent im Ort bleibt.
„Ich hoffe, dass wir zum Ende der Woche fertig werden“, sagt Andreas Textores. Dann könnten die Besucher der goldenen Hochzeit am Sonnabend schon wieder den Vordereingang der Kirche nutzen und müssten sie nicht über die hintere Tür betreten.

 

Quelle LDZ – Text und Fotos: Kim Hüsing


 

Friedhof Brüggen

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Rolf Ike (v.l.), Berit Kreibohm, Ulla Büttner, Ute Schneider, Pastor Rudolf Friemelt, Christine Rathmer, Friedhelm Rose und Rolf Büttner vor dem ersten Anhänger auf dem Friedhof.

Neun Helfer stehen prompt zur Stelle Ehrenamtliche übernehmen Pflegearbeiten auf dem Friedhof in Brüggen / Nächster Einsatz im Frühjahr geplant 

Nach einem Bericht über das zurzeit schmale Budget des selbstverwaltenden Friedhofs von Brüggen (die LDZ berichtete), fanden sich spontan freiwillige Personen, um Pflegearbeiten auszuführen. Neun ehrenamtliche Helfer waren jüngst an der ersten Aktion auf dem Brüggener Friedhof beteiligt. Bäume und Hecken sind ein altes und gewohntes Gestaltungsmittel auf fast jedem Friedhof einer Gemeinde, aber die Bäume und Hecken werden auch manchmal zum Ärgernis, wenn sie im Herbst zu viel Laub auf die Gräber herabfallen lassen. Der Brüggener Kirchenvorstand bemühe sich auf vielfältige Art und Weise, die Kosten für den Unterhalt des Friedhofs angemessen gering zu halten. Alle notwändigen Unterhaltungsmaßnahmen müssen jedoch aus den Einnahmen für die Grabnutzungsrechte bestritten werden. Jeder ehrenamtliche Einsatz hilft deshalb, diese Gebühren stabil zu halten. In einer dreistündigen Aktion wurden jetzt Pflegemaßnahmen angegangen und Hecken- und Büsche geschnitten. Zwei Landwirte aus dem Ort stellten für die Abfuhr des Grünschnittes jeweils einen Anhänger zur Verfügung. „Wir sind froh und dankbar über diesen ersten, spontanen Arbeitseinsatz, der zum Pflegezustand und zur Kostenminimierung geführt hat“, so die Verantwortlichen vom Kirchenvorstand. Im Anschluss konnten sich fleißigen Helfer bei einem Vesper 

Quelle LDZ – Text und Foto: Rolf Ike


Friedhof Brüggen

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Für Heckenschnitt & Co.: Kirchenvorsteher Rolf Ike (links) und Friedhofsgärtner Claus Klingeberg suchen freiwillige Helfer für einen Arbeitseinsatz auf dem Brüggener Friedhof.
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Freiwillige Helfer für Friedhofspflege gesucht

Kirchengemeinde Brüggen will regelmäßige Arbeitseinsätze etablieren

 

Die Kirchengemeinde Brüggen sucht ehrenamtliche Helfer für die Friedhofspflege. Das schmale Budget des selbstverwaltenden Friedhofs lässt nur noch grundlegende Pflegearbeiten durch die Friedhofsgärtnerei zu. Mit regelmäßigen Arbeitseinsätzen will der Kirchenvorstand eine Erhöhung der Friedhofsgebühren abwenden.

„Im Grunde können wir nur noch Rasenpflege, Containerabfuhr und Winterdienst abdecken", erklärt Kirchenvorstandsmitglied Rolf Ike die finanzielle Lage des Brüggener Friedhofs. Umfassende Investitionen in die Friedhofskapelle hätten die Rücklagen in der Friedhofskasse zuletzt deutlich geschmälert. Dafür wurden unter anderem die Heizungsanlage sowie der Dachfürst erneuert, neue Fenster auf der Südseite eingesetzt und die Wände der Kapelle innen und außen neu gestrichen. Kirchliche Friedhöfe sind anders als ihre kommunalen Gegenstücke selbstverwaltend und müssen ihre Ausgaben demnach mit den erwirtschafteten Einnahmen decken. „Die einzige Einnahmequelle sind Beerdigungen und die damit verbundenen Gebühren für die Grabstelle. Eine Förderung von der Landeskirche gibt es nicht. Wenn mehr Geld in die Kasse kommen soll, ist die normale Konsequenz also eine Erhöhung der Gebühren", so Ike. Generell ist eine Grabstelle auf 30 Jahre Ruhezeit ausgelegt, immer häufiger wird in Brüggen aber von der Option Gebrauch gemacht, die Grabstelle fünf Jahre früher einzuebnen. "Eine Einebnung kostet natürlich auch Geld, vor allem die Entsorgung des Grabsteins ist in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden", betont der zuständige Friedhofsgärtner Claus Klingeberg. Außerdem vergrößere sich mit jeder Einebnung die zu pflegende Rasenfläche auf dem Friedhofsgelände. Regelmäßig werde Klingeberg von Friedhofsbesuchern angesprochen, ob er nicht öfter mähen oder etwas zurückschneiden könne. "Als Gärtnereibetrieb kann ich aber nur so viel machen, wie mir auch bezahlt wird", beteuert der Gronauer.

Der  Kirchenvorstand hofft nun mit der Unterstützung freiwilliger Helfer die Pflege des Friedhofgeländes intensivieren zu können. Das Modell ehrenamtlicher Arbeitseinsätze konnte in anderen Kirchengemeinden des Leineberglands bereits erfolgreich umgesetzt werden. So veranstaltet beispielsweise die evangelische Kirchengemeinde Betheln einmal im Jahr den sogenannten "Herbstputz auf dem Friedhof", wo neben einem großen Grünschnitt auch die Wege von Unkraut befreit und kleinere Pflanzarbeiten gemacht werden. Rolf Ike ist davon überzeugt, auch in Brüggen freiwillige Helfer für entsprechende Arbeitseinsätze auf dem Friedhof gewinnen zu können. „Dafür sind keine Kenntnisse in der Gartenpflege notwendig, einfach nur Zeit und Lust sich einzubringen", sagt Ike.

Wer die Pflege des Brüggener Friedhofsgeländes unterstützen möchte, kann sich telefonisch unter der Nummer 05182/2763 an Kirchenvorstandsmitglied Rolf Ike wenden. Ein Termin für den Arbeitseinsatz wurde noch nicht festgelegt.

 Quelle LDZ – Text und Fotos: Nico Dodoo


 

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Bürgerstiftung überreicht Holzbank

Besucher und Trauergäste können auf dem Brüggener Friedhof ab sofort auf einer neuen Sitzbank Platz nehmen. Die Massivholzbank im Wert von 380 Euro ist eine Anschaffung der Bürgerstiftung Brüggen. Rolf Ike (65, links), Mitglied des Kirchenvorstands, bedankte sich im Namen der Kirchengemeinde beim Vorsitzenden der Bürgerstiftung Eduard Plachta (72). Die neue Eichenbank ersetzt damit ein marodes Exemplar am Standort unter dem großen Ahornbaum, der an heißen Sommertagen ein gern genutzter Schattenspender für Friedhofsbesucher ist.

Quelle LDZ - Text und Foto: Nico Dodoo


 

Bürger- und Vereinsgemeinschaft

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Wie bei den Großen: Mit Landesfahnen voran marschieren die jungen Athleten in die "Olympia-Arena" auf dem Brüggener Sportplatz ein.
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Papa kennt den Weg ins Ziel: Bernd Grotjahn feuert Tochter Emma-Luna (6) an und zeigt den richtigen Weg über die Bobby-Car-Rennstrecke.

Olympia-Feeling für Nachwuchsathleten

Zweite Brüggener Kinderolympiade überzeugt mit spaßigen Wettkämpfen

 

Im Rahmen der zweiten Brüggener Kinderolympiade kämpften am vergangenen Sonnabend 37 junge Athleten auf dem Brüggener Sportplatz in zehn nicht ganz olympischen, aber dafür umso originelleren Disziplinen um Bestleistungen. Das Organisationsteam der ausrichtenden Bürger- und Vereinsgemeinschaft Brüggen freute sich über die große Beteiligung, strahlenden Sonnenschein und eine ansteckende Begeisterung im Teilnehmerfeld und Publikum.

Für eine möglichst olympische Atmosphäre hatte das Organisationsteam um Rolf Hoffmann neben zehn außergewöhnlichen Disziplinen auch ein entsprechendes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. So wurden die Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren zu Beginn in fünf Mannschaften eingeteilt, die für die Nationen Frankreich, Italien, Schweden, Deutschland und der USA in die Wettkämpfe starteten. Zuvor marschierten die jungen Athleten in olympischer Manier mit entsprechenden Landesflaggen und unter frenetischem Beifall des Publikums in die Brüggener "Olympia-Arena" ein. Als Vertreterin der Brüggener Jugendfeuerwehr entzündete Nele Wenzel (14) sogar ein Olympiafeuer und half gemeinsam mit weiteren Jugendfeuerwehrmitgliedern bei Aufbau und Betreuung der zehn Wettkampfstationen.

Anschließend kämpften die Kinder im Team in den Disziplinen Gummistiefel-Weitwurf, Bobby-Car-Wettrennen, Eierlauf, Sackhüpfen, Dosenwerfen, Torschießen, Tunnellauf, Ringwerfen und einer Spurensuche um Bestleistungen. Bei sommerlichen Temperaturen erfreute sich besonders der wasserintensive Wettkampf beim Zielspritzen großer Beliebtheit unter den jungen Athleten. Arne (41) und Silke (39) Burkard, die mit ihren vier Kindern im Alter von drei bis elf Jahren aus Haus Escherde nach Brüggen gekommen waren, zeigten sich begeistert von der Kinderolympiade: "Die Veranstalter haben sich wirklich große Mühe gegeben den Kindern ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zu bieten." Während einige Eltern ihre Kinder direkt zu den Stationen begleiteten und anfeuerten, sorgten die Helfer der Bürger- und Vereinsgemeinschaft mit Grill, Kuchentheke und großer Getränkeauswahl für das leibliche Wohl derer, die die Wettkämpfe lieber von einem schattigen Platz aus unter dem Dach des Brüggener Sportheims verfolgten.

Nachdem die Wettkämpfe beendet waren, wurde die Zeit der Ergebnisauswertung mit einem Bonuswettkampf "Eltern gegen Kinder" überbrückt, den die Eltern in diesem Jahr knapp für sich entscheiden konnten. Hierbei wurden sowohl Sportlichkeit als auch Geschick im Umgang mit Zahlen auf die Probe gestellt. Im vergangenen Jahr hatte die Elternmannschaft während der ersten Kinderolympiade noch eine vernichtende Niederlagen einstecken müssen. Bei der anschließenden Siegerehrung durften sich getreu des olympischen Gedankens alle Teilnehmer über eine Medaille freuen. Ganz nach oben auf das Siegertreppchen schafften es letztendlich aber nur die Athleten des Teams Schweden. Zum Siegerteam gehörten: Mia Timpe (11), Emma (9) und Helge Neumann (9), Kea Timpe (8), Merit Meier (8), Niclas Marahrens (5), Noel Frank (5) und Mila Hilty (5).

Abschließend bedankte sich Rolf Hoffmann von der Bürger- und Vereinsgemeinschaft nicht nur bei den Kindern und deren Familien für die hohe Teilnehmerzahl, sondern auch dem Organisationsteam bestehend aus Ursula und Rolf Büttner, Petra und Manfred Garbe, Anja Gilch, Hans-Georg Hollstein sowie den Brüggener Vereinen und der Jugendfeuerwehr, ohne deren Unterstützung die Planung und Durchführung der Kinderolympiade nicht möglich gewesen wäre. "Die Zweite Brüggener Kinderolympiade war für alle eine voller Erfolg. Mit solch großer Unterstützung aus dem Ort und so toller Beteiligung von Kindern aus der gesamten Gemeinde steht einer Fortsetzung im nächsten Jahr nichts im Weg", so Hoffmann. 

Quelle LDZ – Text und Fotos: Nico Dodoo


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Hier ist Teamarbeit gefragt: Während im Hintergrund gepumpt wird müssen die jungen Athleten am Schlauch Zielsicherheit beweisen.
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Strahlende Sieger: Mia Timpe (11) hat es mit dem Team "Schweden" ganz nach oben aufs Siegertreppchen geschafft.

AWO Ortsverein Brüggen

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Rolf Hoffmann, Werner Jünemann, Matthias Bludau, Rainer Rathmann, Klaus Krumfuß, Eduard Plachta, Karl-Heinz Gieseler und Rainer Mertens
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bei Kaffee und Kuchen lauschen die zahlreichen Gäste den Klängen des Akkordeonorchesters.

60 Jahre AWO Ortsverein Brüggen

 

Zahlreich erschienen sind die Gäste aus Politik, vom AWO Kreisverband, befreundete AWO Nachbarvereine, sowie Vertreter der örtlichen Vereine und Parteien von Brüggen, um zum 60. Geburtstag zu gratulieren.

Der AWO Ortsverein Brüggen, unter dem Vorsitzenden Rainer Rathmann, hatte zu diesem Jubiläumsfest herzlich eingeladen. Vorab richtete Rathmann den Dank an alle diejenigen, die nicht nur heute sondern über die ganzen Jahrzehnte, mit ihrer Tatkraft die Arbeit der AWO hier in Brüggen unterstützten. Seit sieben Jahren wohnt Rainer Rathmann mit seiner Ehefrau Elfi in Brüggen und sind damals gleich dem AWO Ortsverein beigetreten. Davor waren beide schon aktiv im AWO Vorstand von Sarstedt tätig. Schnell wurde Rathmann zum Beisitzer und kurze Zeit später zum 1. Vorsitzenden des AWO Ortsvereines Brüggen gewählt. „Die örtlichen Veranstaltungen wie Kaffeenachmittag, das Matjesessen, Haxen- und Schlachteessen, das Grillen welches schon mit einem Weinfest und einer karibischen Nacht verbunden wurde, die Weihnachtsfeier mit dem DRK und der Laternenumzug mit den Brüggener Wichteln, dem Musikzug und der freiwilligen Feuerwehr Brüggen, sind nur durch einen aktiven Vorstand und ehrenamtlichen Helfern zu bewältigen“, so Rathmann.

„Dank richtete der Vorsitzende an die Kirchengemeinde Brüggen, da der AWO Ortsverein für die Zeit des Umbauens der Alten Schule (die LDZ berichtete), im Pfarrhaus ihren Aktivitäten nachkommen können. Nach deren Fertigstellung werden wir nach Möglichkeit dorthin zurückziehen, um dann unsere Veranstaltungen wieder im größeren Rahmen durchführen zu können“, gibt Rathmann bekannt.

„Ein besonderes Geschenk zum Jubiläum für den Ortsverein sei der Eintritt eines vier Wochen alten Erdenbürgers, der den Altersdurchschnitt unseres Vereins (61 Mitglieder) deutlich senkt, scherzte Rainer Rathmann.

MDL Klaus Krumfuß, Samtgemeindebürgermeister Rainer Mertens, Bürgermeister der Stadt Gronau Karl-Heinz Gieseler, sein Stellvertreter Eduard Plachta, Gökhan Gürcan Geschäftsführer AWO Kreisverband Hildesheim, Matthias Bludau 1. Vorsitzender  Kreisverband Hildesheim, Werner Jünemann 1. Vorsitzende AWO Elze und Vertreter der örtlichen Vereine und Parteien überbrachten dem Jubiläumsverein Grußworte, Glückwünsche und Flachgeschenke.

„Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist eine starke Säule des Sozialstaats, die sich immer eingebracht und eingemischt hat. Eine große Bedeutung haben dabei die Ortsvereine, denn sie verwurzeln wichtige Themen wie Jugendarbeitslosigkeit, Pflegeversicherung, Kinderarmut und Rente an der Basis. Zu den klassischen Themen seien inzwischen Aufgaben im Bereich der Integration und der Hilfe für Asylbewerber hinzugekommen“, war aus  den Grußworten zum 60. Geburtstag des AWO-Ortsvereins Brüggen, von den Rednern zu entnehmen.

Das Akkordeonorchester der ehemaligen Georg-Sauerwein-Realschule Gronau umrahmte die mehrstündige Jubiläumsveranstaltung in Brüggen musikalisch.


 

Einen Blick auf die Geschichte des AWO Ortsvereins warf Schatzmeisterin Gunda Wilde.   

 

Die Arbeiterwohlfahrt gibt es in Brüggen schon seit 1946, aber da keine Nachweise vorhanden waren, erfolgte am 10.02.1957 die Neugründung durch 22 Mitglieder. Die AWO setzte sich dafür ein, dass sich von 1956 bis 1965 Brüggener Kinder für sechs Wochen in Rechtis im Allgäu erholen konnten. Damals hatte noch nicht jeder ein Auto oder konnte sich Urlaubsreisen leisten. Aber wir hatten unsere Ilse Brümmer und Emma Krause aus Elze, die weitere Ferienerholungsmaßnahmen für Kinder organisiert und begleitet haben. Es folgten Mütter-und Rentnerkuren, Altennachmittage, Kinderfahrten, Kinderfeste, Kinderkarneval, Teilnahmen an Jubiläumsumzügen – mit gefüllten Bollerwagen und Leierkastenmann – und viele Fahrten.Ab 1965 gab es die Altpapiersammlung. Es lohnte sich dann 1968 dafür eine Papierpresse anzuschaffen. Das Papier kam zur Firma Jass nach Gronau und war eine gute Einnahmequelle. 1969 konnte davon der Spielplatz an der Kirche in Eigenleistung erstellt werden. Auch in Eigenleistung mit 700 Arbeitsstunden erfolgte 1977 der Ausbau der Begegnungsstätte, der damalige Stolz der AWO. Finanzielle Unterstützung gab es vom Landkreis Alfeld und vom AWO Kreisverband.

Geöffnet war jeden Donnerstag und man traf sich zu Kaffee und Kuchen, einfach nur zum Klönen oder Spaß an Geselligkeit, Spiele-und Kartenrunden oder zum Handarbeiten. Der Kaffeenachmittag findet immer noch statt. Betreut wird er dank Gisela Renz und ist für alle Mitbürger gedacht. Sportlich ist es bei der AWO auch zugegangen. Es gab ab 1989 einen Kegelverein und 1983 wurde bei einem Sportfest des TSV Brüggen mit einem gemischten Fußballteam ein Pokal gewonnen. Dabei waren die Frauen wohl eher schmückendes Beiwerk.

Ab 1983 gibt es unter Mitwirkung der freiwilligen Feuerwehr und dem Musikzug den beliebten Laternenumzug, mit anschließendem Grillen und diversen Getränken. Seit vielen Jahren werden regelmäßige Veranstaltungen angeboten. Dazu gehören das Matjesessen, Grillen, Haxen Essen,  Schlachtplatte und die Weihnachtsfeier mit dem DRK.

Auch Außenveranstaltungen wurden mit aktiven Mitgliedern und freiwilligen Helfern durchgeführt. Dafür richtet sich unser Dank an alle Besucher, die nicht nur bei gutem Wetter mit uns durchgehalten haben. Veranstaltungen stehen oder Fallen mit der Anzahl der Besucher und Vereine mit der Anzahl der Mitglieder. Leider werden diese aus Altersgründen immer weniger.

Aber ohne Einnahmen und aktiven Helfern kann ein Ortsverein nicht bestehen. Mit einem Teil der Mitgliedsbeiträge werden alle Angebote und Einrichtungen der AWO unterstützt, zum Beispiel Kinderhorte, Mutter-Kind Kuren, Sozialstationen, Behindertenprojekte, Beratungen und vieles mehr. Und erwirtschaftete Gelder aus dem Ortsverein können vor Ort für Menschen oder Projekte eingesetzt werden.

Bei der Durchsicht von 60 Jahren Protokolle sind mir immer wieder Begriffe wie Altenfahrten, Altennachmittage oder Altenbegegnungsstätte aufgefallen. Viele meinen heute noch, dass  es bei der AWO nur Kaffeekränzchen für Senioren gibt. Nein, es gibt vieles mehr von Menschen für Menschen. Und es ist heute noch so wichtig wie damals. Deshalb brauchen die Ortsvereine junge und auch aktive Mitglieder mit neuen Ideen.

Text und Fotos: Rolf Ike


Landfrauen Gronau und Umgebung

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Oliver von Cramm führte Besuchergruppen über die Biogasanlage
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Im Garten der Familie Schmitt-Roolfs war den ganzen Tag über viel los

Einzigartiges Konzept in Brüggen erfolgreich

„Hereinspaziert in die Dorfgemeinschaft“

Die Idee selber kam vom Landesverband der Landfrauen. Doch die Landfrauen aus Gronau nahmen das gerne auf und trugen die Idee den Vereinsvorsitzenden in Brüggen vor. Diese zeigten sich sofort begeistert, so dass das Konzept ab November des letzten Jahres geplant wurde. „Eine Idee kam dabei zur anderen und auf einmal war das ganze Dorf dabei“, so Madeleine Drescher vom Landfrauenverein Gronau, die die Organisation gerne übernommen hat. Aus 24 Ortschaften suchte der Ortsverein gerne Brüggen als erste Veranstaltung aus, der in der Vergangenheit schon mit seiner Dorfgemeinschaft überzeugt hat.

Bereits um 11 Uhr startete die Veranstaltung „Hereinspaziert“ schon in Brüggen auf dem Platz „Zum Lee“, wo die Dorfgemeinschaft ein breitgefächertes Programm aufstellte. „Hereinspaziert“ war zwar als Motto für den Ort gemeint, doch die Besucher konnten so auch die ganze Dorfgemeinschaft kennenlernen. Alle Vereine aus dem Ort brachten sich erfolgreich in den Tag mit ein, wo jeder seine Stärken zu einem großen Ganzen ausspielen konnte.

Das Leben fand aber nicht nur auf dem Dorfplatz statt. Heimatpfleger Werner Sürig führte zweimal eine Besuchergruppe rund um das Schloss sowie in die Schlosskirche und Oliver von Cramm zeigte Besuchern zweimal die Technik der Biogasanlage am Ortsrand. Viele Dorfbewohner hatten auch ihre Höfe geöffnet, wo ein Dorfflohmarkt die Menschen in fast alle Straßen des kleinen Ortes an der Leine führte. Ein besonderer Augenschmaus waren aber die zwei geöffneten Gärten von Familie Kreibohm und Familie Schmitt-Roolfs. Bei Schmitt-Roolfs wurden die Besucher auch mit Flammkuchen verwöhnt, nachdem sie sich dort eine Streuobstwiese, ein innovatives Gewächshaus oder die schönen Sitzecken angeguckt hatten. Am Dorfplatz hatte auch die Kirche ihre Türen geöffnet, wo eine Kunstausstellung von Holde Vollbrecht viele Besucher in alte Zeiten zurückführte. Dank guter Zuarbeit stellte die Künstlerin dort viele Hochzeitsfotos aus Brüggen aus, die die Vergangenheit greifbar machten.

Die Landfrauen hatten auf dem Dorfplatz ein kleines Gewinnspiel organisiert, wo Kinder auch Grasköpfe basteln konnten, während sich die erwachsenen Begleiter am Kuchenbuffet stärken konnten. Um weitere Speisen und Getränke kümmerten sich die Dorfvereine wie die Feuerwehr. Zur Unterhaltung gab es dann auch noch einen Auftritt der Kindertanzgruppe vom TSV und ein Platzkonzert des Musikzuges. „Toll fanden wir, dass die AWO von ihrem 60jährigen Bestehen das Zelt stehen ließ, dass wir dann noch für „Hereinspaziert“ nutzen konnten“, lobte Drescher die tolle Dorfgemeinschaft in Brüggen. Einen großen Dank richtete Drescher auch an die Landfrauen aus Alfeld, Lamspringe und Sibbesse, die die Veranstaltung in Brüggen auch unterstützten. 

Quelle LDZ - Text und Fotos: Christian Göke



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Gerlinde Winkelhof ist seit 22 Jahren Küsterin in Brüggen. Nun sucht sie einen Nachfolger, damit die Kerzen in der Kirche auch weiterhin brennen
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Kirchenvorstandsmitglied Rolf Ike unterstützt seine Frau beim Küsterdienst – hier programmiert er die Glocken.

„Nicht ins kalte Wasser werfen“

 

Gerlinde Winkelhof sucht Nachfolger für den Küsterdienst in Brüggen / 79-Jährige hört im März nach 22 Jahren auf

 

„Ich bekam Sonnabend den Schlüssel in die Hand und Sonntag war der Superintendent zu Gast und hat die Orgel eingeweiht“, erzählt Gerlinde Winkelhof, wie es ihr zum Einstieg ins Küsteramt ergangen ist. Damit ihr Nachfolger nicht auch ins „kalte Wasser geworfen“ wird, ist sie schon jetzt auf der Suche, um ihn oder sie unterstützen zu können.
Ein bis zwei Jahre wollte Gerlinde Winkelhof den Job des Küsters übernehmen. Nun sind 22 Jahre daraus geworden. „Ich werde nächstes Jahr 80. Dann reicht es“, ist es eine Herzensangelegenheit für sie und ihren Mann, Rolf Ike, einen Nachfolger zu finden. 19,5 Stunden im Monat umfasst ihr Vertrag im öffentlichen Dienst. „Im Sommer ist es etwas mehr Aufwand, weil der Rasen regelmäßig gemäht werden muss, im Winter dafür ruhiger“, erzählt Winkelhof aus Erfahrung.
Mittlerweile müsse sie auch beim Läuten, wenn jemand verstorben ist, nicht mehr eine Stunde in der kalten Kirche ausharren, um per Hand die Glocken einzuschalten. „Das lässt sich alles per Computer programmieren“, übernimmt diese Aufgabe Rolf Ike. „Beim Rasenmähen und Straße fegen werde ich außerdem von meinem Enkel unterstützt“, ist Winkelhof für die Hilfe dankbar. Denn allein das Saubermachen der Kirche erwarte eine gewisse Beweglichkeit. „Wir sollen nicht höher als drei Stufen auf eine Leiter steigen, um die Kirche zu reinigen. Aber das Hinhocken und in jede Ecke kriechen fällt mir in meinem Alter inzwischen schwer“, sagt die 79-Jährige. Vor der morgigen Konfirmation ist deshalb die Tochter angereist, um gemeinsam den Frühjahrsputz zu übernehmen.
„Der Nachfolger sollte Lust auf die ganze Arbeit haben und mit Engagement dabei sein“, beschreibt Winkelhof ein paar Eigenschaften. Auch Kontaktfähigkeit und Hilfsbereitschaft sind von Vorteil. Zu den Hauptaufgaben gehört das Reinigen sowie die Vor- und Nachbereitung des Gottesdienstes. Beispielsweise den Blumenschmuck übernimmt Gerlinde Winkelhof im Wechsel mit drei anderen Damen aus dem Ort. Auch das Austauschen, Anzünden und Nachbestellen der Kerzen und Hostien für das Abendmahl obliegen der Küsterin.
Einmal im Jahr findet eine Küsterfortbildung statt. „Da fahre ich immer hin, der Austausch hat mich viel weitergebracht“, erzählt Winkelhof. „Vorher habe ich bei einer Gärtnerei gearbeitet, jetzt bin ich schon lange im Rentenalter, aber verdiene als Küsterin etwas dazu.“ Auch der Winterdienst gehört zu den Aufgaben eines Küsters.
Ende des Jahres geht Pastor Rudolf Friemelt in den Ruhestand. Seine Pastorenstelle, die fünf Gemeinden mit 1
750 Gemeindegliedern umfasst, soll aber als volle Stelle nachbesetzt werden. Gerlinde Winkelhof hat ihren letzten Arbeitstag Ende März. Danach möchte sie mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen und auch mal spontan verreisen können. „Mit Rat und Tat stehen wir den Nachfolgern aber gerne zur Verfügung“, sagt Rolf Ike, der als Kirchenvorsteher im Sommer 2018 ebenfalls ausscheiden wird. Deshalb sucht die Kirchengemeinde nun nach einem neuen Küster, gerne auch ein Paar, sowie nach Gemeindegliedern, die sich im Kirchenvorstand Brüggens einbringen. 

Quelle – LDZ – Text und Fotos: Kim Hüsing


Bürger und Vereinsgemeinschaft

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Jugendfeuerwehr und freiwillige Helfer am Startpunkt Feuerwehrgerätehaus

Fleißige Helfer säuberten Brüggen

 

Viele Hände, schnelles Ende. Nach diesem Motto traf sich am Samstag leider nur eine kleine Gruppe - ausgerüstet mit Warnweste und Handschuhen -  von der Jugendfeuerwehr, sowie Privatpersonen. Die Bürger- und Vereinsgemeinschaft Brüggen hatte aufgerufen  den Müll an den Straßenrändern der Hauptzufahrtsstraßen ihres Ortes einzusammeln. Um das Ganze strukturiert anzugehen, wurde von Rolf Hoffmann eine Liste erstellt, wer welchen Abschnitt übernimmt. „Ein sauberes Dorf und eine müllfreie Landschaft sind für die meisten Menschen ein wichtiges Stück Lebensqualität, die immer dann beeinträchtigt wird, wenn rücksichtslose Bürger ihren Müll achtlos auf Straßen oder öffentliche Grünflächen werfen“, erklärte Hoffmann die Aktion.

Am Ende der mehrstündigen Aktion „Brüggen putzt sich raus“, waren die ehrenamtlich Aktiven erstaunt über die 11 prallgefüllten Müllsäcke. Deren Inhalt waren hauptsächlich die gekauften leeren Hinterlassenschaften einer in der Nähe befindlichen „Fastfood Kette“. Außerdem fanden sie am Straßenrand eine im Karton verpackte Fritteuse mit altem Fett, achtlos entsorgte Zigarettenschachteln und einen Gartenstuhl.

Es sind Hinterlassenschaften der Wegwerfgesellschaft, ebenso wie die der kriminellen Müllsünder, fügt Rolf Hoffmann zu. Zum Abschluss dankte Hoffmann den fleißigen Helfern und lud alle im Feuerwehrgerätehaus zu Getränken und Gegrilltes ein. 

Quelle LDZ - Text und Foto: Rolf Ike


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Atsche und Brakelmann (Diethild, Rolf Hoffmann) parodieren den neuen US- Präsidenten Donald Trump
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Begeistert feiert das Publikum bei den verschiedenen Auftritten und verlangt nicht nur einmal eine ordentliche Zugabe

„Brüggen Helau“ Ausgelassen Karnevalsfeier

Zweieinhalb intensive Stunden Büttenreden, Tanz und Show / Wiederholung im kommenden Jahr ist derzeit noch fraglich

 

Die Faschingsgaudi – unter der Schirmherrschaft des DRK Brüggen -  muss sich nicht vor dem karnevalistischen Brauchtum der Rheinländer verstecken. Die bunt kostümierte Masse feierte ausgelassen, ließ es mächtig krachen. Unzählige Male donnerte der Schlachtruf „Brüggen helau“, durch den vollbesetzten Saal. Ein wahrhaft buntes Programm, mit Showtänzen der Prinzengarde, dem Männerballett, Büttenrede, Sketchen und Gesangseinlagen wurde den zahlreichen Besuchern, im Deutschen Haus, vom Team der Brüggener Karnevalisten geboten.  

In bewährter Manier führte Moderator Matthias Mundt mit Charme und  Witz durch das närrische, abwechslungsreiche Spektakel.  DJ Dirk Klein begleitete die Akteure mit den Klängen des „Narrhalla – Marsches“ beim Ein- und Auszug und untermalte die Gags musikalisch. Im Anschluss sorgte Klein mit besten Stimmungskrachern für weitere gute  Laune auf dem Parkett für Narren und Jecken bis weit in die Nacht.

Originell ließen Atsche und Brakelmann (Diethild und Rolf Hoffmann) mit neues aus „Brüggen Wader“ die vielen Jahre Revue passieren. Donald Trump, „ich mache Brüggen wieder groß indem das neue Dorfgemeinschaftshaus zur Metropole im Ort wird – ähnlich der „Hamburger Elbphilharmonie", parodierten sie unter anderem den US Präsidenten grandios.

Mit dem Medley „The best of 10“ erlebte das Publikum ein optisches und tänzerisches Feuerwerk das von der Prinzengarde (Christiana Hanelt, Lisa Schelm, Roxanne Bartens, Tanja Harms, Toijah Ulrich, Anna Roder, Christina Köhler, Kira Bartens, Sabrina Bartens und Eileen Seiler in Perfektion aufs Parkett gebracht wurde.

Alfred Emanuel Krüger (Matthias Mundt) setzte mit schauspielerischem Talent als Verwandlungskünstler, die Lachmuskeln der Gäste aus nah und fern immer wieder auf die Probe.

Richtig Spaß verbreiteten Christine Liedtke, Gisela Bartel, Manuela Piepenbrink, Diethild Hoffmann, Petra Garbe, Brigitte Mundt und Rolf Hoffmann mit dem Märchen von Rotkäppchen und dem bösen Wolf.

Roxanne Bartens, Tanja Harms, Kira und Sabrina Bartens rissen mit ihrem „Zwergen Tanz“ die Besucher vor Begeisterung von den Stühlen. Immer wieder hieß es Zugabe, Zugabe.

Ein Meister des gereimten Wortes, so wurde Detlef Mundt dem Publikum als Büttenredner angekündigt. Als Redner des geschliffenen Wortes sowie des feinsinnigen Humors überzeugte Mundt in der Bütt. Mit seinen verbalen Spitzen und hintergründigen Pointen über - Brüggens Gastwirte, die AWO, Schweinekasse, TSV, Feuerwehr, der Gemischte Chor und natürlich aktuell auch Donald Trump -  brachte er in seinen Reimversen den Saal zum „kochen“.

Rasant der Auftritt des Männerballetts, die durch ihre fast artistischen Einlagen im Saal umjubelt wurden. Mit Standing Ovation wurden die jungen Männer Tobias und Simon Schelm, Tim Zenker, Steffen Heise, Pascal Josen, Gideon und Christopher Lobe sowie Sascha Jess zur Zugabe aufgefordert.

Mit dem Brüggener Karnevalslied verabschiedeten sich alle Akteure beim großen Finale vom begeisterten Publikum. Vielleicht auf ein Neues „Brüggen Helau“ im nächsten Jahr, was aber Aufgrund der momentanen Situation der räumlichen Kapazitäten in Frage gestellt wird, so die Verantwortlichen des Karnevalkomitees.

Weitere Bilder unter dem Reiter: Fotos/Aktuelle Fotos 

Quelle - LDZ Text und Fotos: Rolf Ike

 


 

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v. l. Gaby Ulrich (1 Fehlzeit), Holde Vollbrecht (2Fehlzeiten), Marion Baumgarten (3 Fehlzeiten), Katrin Bretschneider (Dirigentin), Albert Kreibohm (3 Fehlzeiten), Inge Scheel (3 Fehlzeiten), Gerlinde Winkelhof (2 Fehlzeiten), Elisabeth Wekel (keine Fehlzeit).

Treue Sänger in Brüggen

Gemischter Chor lässt das vergangene Jahr Revue passieren/21 aktive und 31 fördernde Mitglieder

 

Mit einem Ständchen von fünf Liedern, für die passiven Mitglieder (speziell aber für Ursula Basler und Christa Jass), begann die gut besuchte Jahreshauptversammlung des Gemischten Chores Brüggen im Clubzimmer des Deutschen Hauses. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des Vereins im letzten Jahr wurden alle Punkte der Tagesordnung zügig und familiär abgearbeitet. Vorsitzende, Chorleiterin, Schriftführer und Schatzmeisterin referierten über ihre Tätigkeiten und konnten durchaus auch positive Entwicklungen des Vereins vermelden. 

Die 1. Vorsitzende Holde Vollbrecht gab einen Jahresrückblick auf die vielen Aktivitäten des Chores. Öffentliche Auftritte waren das Frühlingssingen im Leine Café Heydenreich, Ständchen zur Goldenen Hochzeit und ein Freundschaftssingen in Sehlem. Besonderes Highlight war das Singen  bei der offenen Gartenpforte der Familie Kreibohm in Brüggen. Das Konzert „Musik und Gesang“ in der Dorfkirche „Maria zu den Sieben Bergen“ zusammen mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Brüggen war der Höhepunkt und Abschluss in 2016. Der Chor und der Musikzug brachten erstmals gemeinsam das Stück „Panis Angelicus“ erfolgreich zu Gehör (die LDZ berichtete).

„Die Mitgliederentwicklung steigt leider nicht, aber dank der Treue von den Passiven sowie die Sangeslust der Aktiven besteht der Gemischte Chor Brüggen aus 31 Fördermitgliedern und 21 sangesfreudigen Menschen“, so Vollbrecht. „Bei vierzig Proben und sechs Auftritten im abgelaufenen Jahr ist die Hälfte des Chores mehr als zuverlässig, die andere Hälfte nach Kräften anwesend“, freut sich die Vorsitzende. Elisabeth Wekel war ohne Fehlzeit, Gaby Ulrich fehlte einmal, Holde Vollbrecht, Gerlinde Winkelhof und Rolf Ike hatten zwei Fehlzeiten zu verzeichnen. Inge Scheel, Marion Baumgarten und Albert Kreibohm fehlten dreimal.

Gesellige Aktivitäten, wie eine Fahrt nach Osnabrück, das Sommergrillen und die obligatorische Weihnachtsfeier rundeten die Zusammengehörigkeit des Chores ab. Vorsitzende Vollbrecht richtete ihren Dank an alle für den ehrenamtlichen Einsatz sowie das Engagement auf den Ebenen der Verantwortlichen des Chores.

Chorleiterin Katrin Bretschneider (seit 2011 in Brüggen), betrachtet den Gemischten Chor als ein „Fels in stürmischer Brandung“. „Der Chor ist kleiner geworden, die angestrebten Bemühungen Nachwuchs zu bekommen, waren letztlich nicht erfolgreich“, bedauert die engagierte Dirigentin. „Die Art des Übens, die ich mit dem Chor gefunden habe, ist tragfähig und gut. Die Basis dafür ist nach wie vor gegenseitige Wertschätzung und gegenseitiges Vertrauen“, hebt sie hervor. „Dafür, dass ich ein Teil dieser singenden Gemeinschaft sein darf, bin ich dem Chor Brüggen dankbar. Ich freue mich daher sehr auf eine noch möglichst lange gemeinsame Zeit“, so die Schlussworte von Katrin Bretschneider.

 

Am Rande notiert:

„Glück und Gesangverein“

Wo bunte Melodien erklingen, beim Musizieren oder Singen.

Wo hell ertönt gar schöner Klang, durch gut gepflegten Chorgesang,

ist meist – es soll ja auch so sein – zum Glück noch ein Gesangverein!

In diesem pflegen nette Leute, noch echte gute Sanges – Freude.

Und die vertreibt oft sozusagen, des Alltags Kummer oder Plagen.

Drum lässt sich`s auch gesellig sein, zum Glück noch im Gesangverein!

Denn Sangeskunst wird zum Vergnügen, genießt man sie in vollen Zügen.

Drum schließe sich, wer es so kann, einem Gesangverein sich an.

Dann gibt’s vielerorts und allgemein, zum Glück noch einen Gesangverein!

Er soll zu aller Freude eben, auch in der Zukunft weiterleben.

Und soll mit schönen Melodien, durch unsere Gemüter ziehen.

Denn lieblich ist, wie ich so mein, zum Glück noch ein Gesangverein!

Quelle LDZ Text und Foto: Rolf Ike

 


Schweineversicherungsverein

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Dirk Klein sorgte für ein volles Parkett

„Schweineball“ in Brüggen

 

Es ist ein gutes Zeichen wenn eine Vereinsgemeinschaft fortbesteht, auch wenn sich ihr Zweck erledigt hat. Die ehemalige „Schweinekasse“ Brüggen ist ein Beispiel dafür. Seit Jahrzehnten organisiert der Schweine Versicherungsverein Brüggen den traditionellen „Schweineball“, immer ein Höhepunkt im Dorfleben von Brüggen. Am Samstag – eine Woche später wegen Blitzeisbildung - wurde das Traditions-Event mit Live - Musik und großer Tombola im Saal des Deutschen Hauses vollzogen. Nach zwei Jahren mit Show, Tanz, Zauberei und Akrobatik, gingen es in diesem Jahr die Verantwortlichen des Schweineversicherungsvereins Brüggen wieder traditionell und beschaulicher an.Der Livemusiker und Alleinunterhalter Dirk Klein – mittlerweile seit zwei Jahrzenten als fester Bestandteil des Events in Brüggen -  sorgte mit seiner allseits beliebten Tanzmusik immer für ein volles Parkett, bis weit in die Nacht hinein. 

Quelle LDZ - Text und Foto: Rolf Ike


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Beim Schmücken des Weihnachtsbaumes.
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Die Kinder mit Sabine Schwarze, Anja Schwarze und Silke Göhl.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem  Weihnachtslied „Kling Glöckchen, klingeling, kling Glöckchen kling“…. und viel Fröhlichkeit waren die Kinder beim Schmücken des Weihnachtsbaums in der Kirche „Maria zu den Sieben Bergen“ zu Brüggen dabei. Die schönen Weihnachts – Elche und Herzen  bastelten die Kindergartenkinder „Brüggener Wichtel“ sogar selber. Der Kindergarten freute sich zusammen mit der Küsterin Gerlinde Winkelhof und Pastor Rudolf Friemelt über den festlich geschmückten Weihnachtsbaum.  

Text und Fotos: Rolf Ike 

 



Adventskonzert in der Kirche

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Musikzug und Chor beim anspruchsvollen Premierenstück „Panis angelicus“.
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Zuhörer spenden reich Applaus für die Aktivisten des Konzertes.

Klänge von piano bis forte

Musizierende ernten beim Adventskonzert in der Brüggener Dorfkirche reichlich Beifall 

Advent und Weihnachten festlich zu begehen ist gemeinhin mit Musik verbunden, gemeinsames Singen und das Musizieren im kirchlichen und häuslichen Kreise sind in der Adventszeit nicht wegzudenken. Es gibt unzählige volkstümliche Weihnachtslieder, die zu jedermanns Repertoire gehören und die oft und gerne gesungen und gehört werden.

„Ich hoffe, dass diese Musik und der Gesang heute dazu beiträgt, dass die Türen unserer Herzen ganz weit geöffnet werden,“ wünschte sich Pastor Rudolf Friemelt zu Beginn des Adventskonzertes am Sonntag in der Kirche „Maria zu den Sieben Bergen“. Angesichts der Klasse dieser Adventsmusik ging den Musikliebhabern das Herz auf, denn nur einmal im Jahr treten der Musikzug und der Gemischte Chor gemeinsam – traditionell am dritten Advent - in der Brüggener Dorfkirche auf. So war es nicht verwunderlich, dass die örtlichen Musiktreibenden es schafften, die Kirche so zu füllen, wie man es sonst nur in der Christmesse erlebt.

„Alle Jahre wieder“ erklang von der Gemeinde unter musikalischer Begleitung des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Brüggen. Im Anschluss spielte der Musikzug das bekannte und beliebte Adventslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“.

Premiere hatte das anspruchsvolle Stück „Panis angelicus fit panis hominum“, (Das Engelsbrot wird Brot der Menschen), von César Franck. Das gemeinsame Stück von Chor und Musikzug leitete bravourös Dirigent Markus Thiele, der seine Akteure forderte, aber nie überforderte.

 Mit einem gütigen Lächeln stand Katrin Bretschneider am Dirigentenpult und präsentierte mit dem Gemischten Chor „Die Botschaft“ und „Weihnachtsglocken“.

Perfekt arrangiert durch den Dirigenten des Musikzuges  Markus Thiele brachten die Holz- und Blechbläser „Kommet ihr Hirten“ und The Rose“, ein Lied aus dem Jahr 1979, das von Amanda Mc Broom für den Film The Rose geschrieben wurde, zu Gehör.

Klangvoll intonierte der Gemischte Chor die Lieder Magnificat anima mea Dominum“ (Meine Seele preist den Herrn) und das amerikanische Weihnachtslied „The little Drummer Boy“ (Der kleine Trommler). Zum Abschluss brillierte der Musikzug mit dem Disney Song  „Let It Go“ und dem Festmarsch „Tochter Zion“, der den Kirchenraum durch die gute Akustik voluminös ausfüllte.  

Die überaus zahlreichen Besucher erlebten abwechslungsreiche sechzig Minuten mit Chorgesang und Musik, die alle Facetten der Geschichte um die Geburt Christi berührte. Das Angebot umfasste zum Nachdenken anregende Texte und Musik von piano bis forte.

Applaus in den einzelnen musikalischen Blöcken – Chor und Musikzug wechselten sich hier immer wieder ab – sowie am Ende Standing Ovation, bestätigte den Akteuren die traditionelle, musikalische Veranstaltung. 

Quelle LDZ - Text Rolf Ike Fotos Nico Dodoo


Oktoberfest im Deutschen Haus

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Rund 80 Gäste waren beim ersten Oktoberfest vor Ort
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Am bayrischen Buffet konnte sich ordentlich gestärkt werden

Oktoberfest-Sause in Brüggen

DJ Rüdi sorgt im Deutschen Haus für Stimmung 

Die Idee entstand bei der jährlichen Terminabsprache der Vereine in Brüggen. Die Bürger- und Vereinsgemeinschaft erklärte sich bereit, das erste Oktoberfest in Brüggen im Deutschen Haus zu veranstalten. Der Vorstand des Vereins machte sich schließlich daran, ein vernünftiges Programm zu entwickeln, wovon sich nun rund 90 Besucher im Deutschen Haus überzeugen konnten.

DJ Rüdi aus Gerzen wurde verpflichtet, der mit zünftiger Musik ordentlich für Stimmung auf dem Saal sorgte und die Gäste gleich zum Schunkeln brachte. Zwischendurch baute der DJ immer kleine bayrische Spiele ein, wo beim „Nageln“ oder „Maßkrug-Stemmen“ lustige Stimmung aufkam. Vor einigen Jahren hatte der TSV Brüggen sein Jubiläum schon einmal im bayrischen Stil aufgezogen, doch nach Meinung von Rolf Hoffmann vom Vereinsvorstand der Bürger- und Vereinsgemeinschaft war das jetzt das erste offizielle Oktoberfest. Schon im Vorverkauf hatte der Verein zufriedenstellende 71 Karten verkauft und schließlich noch einige Besucher an der Abendkasse begrüßt. Zur Versorgung hatte das Team vom Deutschen Haus ein leckeres bayrisches Buffet aufgebaut, an dem sich die Gäste stärken konnten, bevor das Tanzbein geschwungen wurde. „Mit der ersten Auflage sind wir sehr zufrieden. Schon am Abend waren die Besucher voll des Lobes und DJ Rüdi hat eine klasse Stimmung gemacht. Bis um 2 Uhr in der Nacht wurde dann auch ordentlich das Tanzbein geschwungen“, zog Hoffmann ein erfolgreiches Fazit. Mit dem Oktoberfest wurde so wieder eine Lücke im Ort gefüllt.

Dieses Ziel hatte der 2012 gegründete Verein sich selbst auferlegt. Wenn mal eine beliebte Veranstaltung wegfällt oder aber ein Ortsverein sich nicht in der Lage dazu sieht, will die Bürger- und Vereinsgemeinschaft einspringen und das Angebot vor Ort attraktiv halten. Damit will der Verein auch dem demografischen Wandel entgegentreten und das Leben im Ort aufrechterhalten. „Wir sehen uns da als Ergänzung und nicht als Konkurrenz der anderen Vereine“, stellt Hoffmann klar.

Dieses Jahr hatte der Verein im Sommer auch schon eine Kinderolympiade im Ferienpassprogramm durchgeführt und überlegt derzeit, ob in der Weihnachtszeit auch noch ein Adventskalendersingen durchgeführt wird. Ursprünglich wollte der Verein erst nach ein paar Tagen überlegen, ob es vom Oktoberfest auch nächstes Jahr eine Wiederholung gibt. Doch der Zuspruch war so gut, dass die Entscheidung schon in der Nacht während des Festes fiel und so nächstes Jahr die zweite Auflage vom Oktoberfest Brüggen stattfindet.

Quelle:Saale-Ith-Echo -  Text und Fotos: Christian Göke

 


Oktoberfest der Bürger-und Vereinsgemeinschaft

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Ausgelassene Stimmung bei den Besuchern
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Rolf Hoffmann (rechts) und Manfred Garbe stoßen an auf eine gelungene Veranstaltung

Oktoberfest Brüggen

 Wenn blau-weiße Girlanden den Saal zieren, Menschen in Dirndln und Krachledernen laut „Oans, zwoa, gsuffa“ rufen und zur Musik schunkeln, dann ist Oktoberfestzeit.

Zum ersten Mal hatte auch die Bürger- und Vereinsgemeinschaft Brüggen in diesem Jahr zu einer Oktoberfestsause eingeladen und Rolf Hoffmann freute sich darüber, dass fast 100 Brüggener den Weg ins Deutsche Haus gefunden hatten um an der Gaudi teilzunehmen.

Es dauert auch nicht lange, da sprang der bayrische Funke über. DJ Rüdi sorgte mit seiner Musikauswahl dafür, dass die Stimmung schnell auf den Höhepunkt kam und so schunkelten die Brüggener ausgelassen zu passender Musik, bevor sie die Tanzfläche eroberten.

Fingerhakeln, Maßkrugstemmen und Nägel einschlagen gehörten zum Unterhaltungsprogramm des Discjockeys, der damit für extra gute Laune sorgte.

„Das bayrische Büfett war klasse und unser Wirt hat extra für heute Oktoberfestbier besorgt“, freute sich Hoffmann über den Einstieg in das Oktoberfestzeitalter. Die bombige Stimmung den ganzen Abend über zeigte ihm und seinen Mitstreitern, dass die Idee dieses Festes eine gute war. „Drei Generationen feiern hier gemeinsam. Das ist ein gutes Zeichen“, stellten auch die Besucher fest, die für lange Gespräche an diesem Abend aber keine Zeit hatten. Feiern, Tanzen und Mitsingen stand hier eindeutig im Mittelpunkt. 

Quelle LDZ - Text und Fotos: Astrid Fritzsche


FFW Brüggen

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Schlüsselübergabe:Samtgemeindebürgermeister Rainer Mertens (3.v.r.) überreicht Brüggens Ortsbrandmeister Hans-Georg Hollstein (2.v.l.) den Schlüssel für das neue Fahrzeug - hier mit Gemeindebrandmeister Frank Kirchner (links), Kreisbrandmeister Josef Franke (3.v.l.), Dezernent Helfried Basse und Bürgermeister Eduard Plachta (rechts)
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Alle Brüggener Kameradinnen und Kameraden sind zur feierlichen Übergabe des neuen LF 10 angetreten

Frank Kirchner: „Ein Traum ist war geworden“

Feierliche Schlüsselübergabe: Brüggener Feuerwehr erhält neues Fahrzeug LF 10/ Wehr hat überörtliche Aufgaben zu erfüllen 

 

Das neue Einsatzfahrzeug der Ortsfeuerwehr Brüggen hatte ausreichend Zeit, um sich seine zukünftige Umgebung zu gewöhnen:  Bereits drei Wochen vor der offiziellen Übergabe waren Kameraden nach Oberbayern gereist, um es direkt bei einem Fachunternehmen abzuholen, wo das Mercedes-Benz-Fahrgestell den feuerwehrtechnischen Aufbau erhalten hatte. Der Zeitpunkt der Heimkehr sprach sich schnell herum, mit großem Hallo empfingen zahlreiche Dorfbewohner die Neuerwerbung am Ortseingang, und ein Kamerad gewährte vorläufigen Unterschlupf auf seinem Hof. Jetzt erfolgte die Übergabe in würdigem Rahmen, Familie von Cramm stellte den Schlosshof für die Feierstunde zur Verfügung. Nach einem Auftakt durch den Musikzug begrüßte Samtgemeindebürgermeister Rainer Mertens besonders die Vertreter aus Feuerwehrorganisation und kommunaler Politik. Für den Landkreis Hildesheim betonte Dezernent Helfried Basse, die Brüggener hätten überörtliche Aufgaben zu erfüllen. Neben der Mitarbeit in der Kreisbereitschaft sei es die geographische Lage an der Bundesstraße 3 und nach Auflösung der Ortswehr Heinum außerdem die Unterstützung für die Nachbargemeinde Rheden. Daher gewährt der Kreis einen Zuschuss von 60 000 Euro aus Mitteln der Feuerschutzsteuer. Kreisbrandmeister Josef Franke wies darauf hin, neben der technischen Ausrüstung dürfe man den Wert entsprechend ausgebildeten Personals nicht vergessen. Aus Sicht von Gemeindebrandmeister Frank Kirchner ist „ein Traum wahr geworden“, für den man ihn anfangs noch belächelt hatte. Nun sei es an den Brüggenern, das in sie gesetzte Vertrauen zu erfüllen. Rainer Mertens fasste eine lange Geschichte kurz zusammen: Vor rund drei Jahrzehnten gab es bereits einen Feuerwehrentwicklungsplan, wonach in Brüggen ein Löschgruppenfahrzeug stationiert werden sollte. Aus finanziellen Gründen wurde stattdessen 1992 ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) beschafft - die Kosten von 47 000 Euro wirken aus heutiger Sicht sehr bescheiden. Wegen erheblicher Mängel wurde das TSF 2013 ausgemustert. Ein etwa zeitgleich aufgestellter Brandschutzbedarfsplan empfahl erneut, die Brüggener mit einem Löschgruppenfahrzeug auszurüsten, um überörtliche Aufgaben wahrzunehmen und die Stützpunktwehr Gronau zu entlasten. Als Übergangslösung kam ein in Eime frei gewordenes LF 8 hierher, das jetzt durch das LF 10 abgelöst wurde. Die Anschaffungskosten betragen 255 000 Euro, zur technischen Ausstattung gehören unter anderem ein pneumatischer Lichtmast mit Xenon-Scheinwerfern, ein Wassertank mit 1800 Litern Fassungsvermögen sowie eine Schmutzwasserpumpe. Mertens übergab die Fahrzeugschlüssel an Ortsbrandmeister Hans-Georg Hollstein. Dieser dankte für das Vertrauen und reichte die Schlüssel an Gerätewart Michael Lobe weiter, anschließend wurde das Ereignis bei Speis und Trank gebührend gefeiert. Etwas verloren stand nur das LF 8 daneben. Hier außer Dienst gestellt, soll es möglichst noch verkauft werden.

Quelle LDZ - Text und Fotos: Burkhard Schirdewahn

 



 

 

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Jedermänner und Gymnastikdamen präsentieren die neuen Pilates Rollen. Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Eduard Plachta li. und TSV Vorsitzender Helmut Unke re. sowie Übungsleiterin Elke Lambrecht auf der Bank vorn Bildmitte, freuen sich über die gelungene Anschaffung.

Bürgerstiftung bezuschusst Pilates Rollen 

Jeden Mittwoch von 18.30 bis 20.30 Uhr treffen sich die „Jedermänner“ und die Gymnastikdamen des TSV Brüggen in der Rhedener Sporthalle, jeweils eine Stunde pro Gruppe, um etwas für die körperliche und geistige Ertüchtigung zu tun.

Um das breite, vorhandene Spektrum der Trainingseinheiten, mit der Übungsleiterin Elke Lambrecht, zu erweitern trat der Wunsch von allen Beteiligten auf zur Anschaffung von fünfzehn Pilates Rollen. Dieses Anliegen traf auf offene Ohren bei der seit 2013 bestehenden Bürgerstiftung Brüggen e. V., die das Projekt spontan mit 300 Euro durch den Vorstandsvorsitzenden Eduard Plachta – der zu den Jedermännern zählt -  bezuschusst haben.

 „Übungen mit der „Pilates Rolle“ ist ein Figur formendes Ganzkörpertraining, in dem nicht einzelne Muskeln isoliert angesprochen werden, sondern ganze Muskelketten. Es verbindet in einzigartiger Weise Kraft mit Beweglichkeit. Muskeln werden gestreckt, die Körpermitte und die ganze Körpersilhouette gestrafft. Es führt zu einer besseren Haltung und Balance und harmonisiert Bewegungsabläufe im Alltag, sowie bei der Ausübung anderer Sportarten. Die Übungen sind sehr variable und können der Anatomie, Kondition und Zielsetzung jedes Einzelnen angepasst werden“, erklären Übungsleiterin Elke Lambrecht und Spartenleiterin Brunhilde Gecius.

„Interessierte Personen jeden Alters sind immer gern gesehen, wenn es auch erstmal nur zum Schnuppertraining hier in der Sporthalle von Rheden ist“, fügt der TSV Vorsitzende Helmut Unke hinzu. 

Quelle LDZ - Text und Foto: Rolf Ike


Ratssitzung vom 06.10.2016

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Ortstermin in der "Alten Schule"
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Zuhörer verfolgen die Ausführungen der Verantwortlichen im Deutschen Haus

Ratssitzung Brüggen Alte Schule

 Bei einer Stimmenthaltung sprach sich der Rat der Gemeinde Brüggen dafür aus, den Umbau des ehemaligen Schulgebäudes im Rahmen des IEK-Förderprogramms weiterbearbeiten zu lassen.

Knapp 40 Brüggener nahmen an der letzten Sitzung des Rates Brüggen teil und fast alle waren sich einig, dass ein geplanter Umbau der ehemaligen Schule eine „Chance für den Ort sei“. „Jetzt oder nie“, stellten die Sitzungszuhörer fest, die deutlich machten, dass Brüggen „sowas brauche“.

Viele von ihnen hatten bereits am Außentermin teilgenommen, der der Sitzung vorgelagert war und einen Blick in die örtlichen und baulichen Gegebenheiten des ehemaligen Schulgebäudes inmitten des Ortskerns geworfen.

Auf der anschließenden Ratssitzung galt es für die Kommunalpolitiker und Ratsvertreter zu entscheiden, ob der Umbau des heute als „Haus der Vereine“ genutzten Gebäudes im Rahmen des IEK-Förderprogramms weiter auf den Weg gebracht werden soll.

Zum besseren Verständnis aller Sitzungsteilnehmer hatte das zuständige Planungsbüro Rudolf & Rudolf-Architekten die ersten baulichen Überlegungen parat und stellte sie den interessierten Brüggenern vor.

So besagen erste Planungen, dass das Haus im Erdgeschoss vier Räume bekommen soll, von denen zwei Räume per variabler Trennwand zu einem großen Raum mit rund 90 qm gemacht werden können.

Zwischen diesen Räumen soll ein Flur verlaufen, der Platz für Übungs- und Arbeitsmaterialien beinhalten wird.

Unabhängig von diesen Räumen, von denen einer eventuell als fester Bücherei-Standort vorgesehen ist und ein weiterer als multifunktionaler Raum Platz für Beratungsangebote bieten soll (Bestandteil der Fördergenehmigung) werden eine Küche, ein Behinderten-WC sowie weitere sanitäre Anlagen ihren Platz finden.

Eine Rampe vor dem östlichen Haupteingang des Gebäudes wird es zukünftig auch ermöglichen, das Haus mit einem Rollstuhl, Kinderwagen oder Rollator zu betreten.

Insgesamt 210 qm gilt es zu sanieren und umzubauen und das Architekturbüro hatte auch bereits erste Kostenvorstellungen dabei.

Für die Sanierung der Außenfassade sind demnach 72 000 Euro eingeplant, der eigentliche Rohbau mit Fußböden, Wänden etc. soll 33 600 Euro kosten.

Die Fenster des Hauses müssen ausgetauscht werden, die obere Geschossdecke und die nicht unterkellerten Räume benötigen eine Dämmung und auch die Heizkörper, die Elektroinstallation sowie die Sanitäreinrichtungen schlagen dann noch einmal mit 86 000 Euro zu buche. Weitere 37 500 Euro müssen für feste Einbauten wie die Küche und das Inventar eingeplant werden. Für die Herrichtung der Außenanlage wurden knapp 24 000 Euro veranschlagt.

„Mit Mehrwertsteuer und den Baunebenkosten erreichen wir 450 000 Euro“, führte Architekt Rainer Rudolf aus, bevor Bürgermeister Eduard Plachta die Sitzung unterbrach um den Zuhörern die Möglichkeit zu geben, sich mit Anregungen, Fragen und Kritik einzubringen.

Ein wichtiger Punkt war den Brüggenern dabei die Nutzung des Außengeländes, die durch den Bau der Rampe und der Einrichtung eines Behindertengerechten Parkplatzes dann eventuell nicht mehr möglich sei. Die Nutzung des kleines Häuschens außerhalb des Gebäudes, das ganz früher einmal als Außentoilette genutzt wurde, war ein weiteres Thema das den Brüggenern am Herzen lag. Die Unterbringung der Bibliothek und ein Lager für die Unterbringung der Musikinstrumente des Musikzuges waren weitere Hinweise aus der Bevölkerung und genau diese Anregungen hat der Rat der Gemeinde dann auch in seinem Beschluss mit aufgenommen. Hier wird sich das Planungsbüro vor der Erstellung der Genehmigungsplanung mit einem Arbeitskreis zusammensetzen und diese Punkte gemeinsam besprechen und vertiefen.

Samtgemeindebauamts-Mitarbeiter Maik Götze hatte zu Beginn der Beratungen noch einmal deutlich gemacht, dass sich die Verwaltung im Vorfeld der ersten Planungen auch mit Alternativen zum Umbau der alten Schule befasst habe.

„Wir haben mit unserem Hochbaumeister und dem Inhaber des Gasthauses Deutsches Haus auch die bestehenden Räumlichkeiten angeguckt und geprüft, ob eine Nutzung als Vereinshaus machbar ist“, führte Götze aus. „Dieses Objekt ist für eine alleinige Nutzung durch die Dorfgemeinschaft allerdings zu groß. Das Gebäudeensemble hat viele Höhenunterschiede die problematisch sind und allein die Unterhaltung- und Betriebskosten der nächsten Jahre bei einer alleinigen Nutzung durch die Vereine und die Dorfgemeinschaft sind zu hoch.“

Auch das Sporthaus habe man sich seitens der Verwaltung angesehen und hier wurde festgestellt, dass das Objekt nicht in das Städtebauförderungsprogramm passe und deshalb auch nicht bezuschusst werden kann.

„Hier fehlt die gute Erreichbarkeit, die zentrale Lage“, erklärte der Bauamtsmitarbeiter. „Aber wir müssen auch ehrlich sein und klar machen, dass wir auch mit einem anderem Projekt als dem ehemalischen Schulgebäude als Alternative weitermachen könnten. Dann würden die rund 200 000 Euro, die uns bislang sicher sind aus dem Topf des IEK, zurück an die Samtgemeinde gehen, die diese Summe einem anderen Antragsteller zusprechen würde und Brüggen müsste ein neues Projekt einreichen. Mit Glück könnte dieses neue Projekt dann 2018 Fördergelder zugesprochen bekommen.“

Diese Möglichkeit brauchte Götze allerdings gar nicht weiter zu erläutern, der Umbau der alten Schule war das, was die Mehrheit der Brüggener befürwortete. Wenngleich noch viele Fragen im Raum standen, die sich auf die Einzelheiten der Raumnutzung, Unterbringung von Material oder eben einer möglichen Nutzung der Außenfläche bezogen, gaben sie sich mit den ersten Vorplanungen zufrieden.

„Heute geht es ja auch erst einmal nur darum, ob die Alte Schule überhaupt für eine Nutzung durch die Vereine und Bürger in Frage kommt“, machte Götze deutlich. „Bevor es in eine Ausführungsplanung geht werden Anregungen und Vorstellungen mit eingebaut und die späteren Nutzer werden mit ins Boot genommen.

 Quelle LDZ - Text und Fotos: Astrid Fritzsche


 

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„Immer eine angenehme Runde“ 

Grenzbegehung Brüggen: 18 Teilnehmer erkunden die Umgebung / Im Fokus: der Meinungsaustausch 

Alle Jahre wieder machen sich die Einwohner in der Samtgemeinde Gronau auf den Weg, die Gemeindegrenzen zu erkunden. Das wird gemeinschaftlich gemacht – und nennt sich „Grenzbegehung“. Doch im Laufe der Jahre hat sich die beliebte Tradition durchaus verändert – auch in Brüggen.

 Je nach Wetterlage entscheidet Bürgermeister Eduard Plachta, welche Strecke die Brüggener zurücklegen werden. Da am Sonnabendnachmittag die Sonne scheint und die Temperaturen genau richtig für einen Marsch sind, beträgt die Tour der Brüggener Grenzbegehung etwa vier Kilometer. „Wir müssen auch auf die Menschen Rücksicht nehmen, die vielleicht nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind“, sagt Eduard Plachta, während er nach und nach die 18 angemeldeten Bürger begrüßt. Darunter sind ebenso Ratsleute und Vereinsvertreter. Auch Gemeindedirektor Rainer Mertens lässt sich nicht nehmen, die Brüggener bei ihrer Grenzbegehung zu begleiten: „Das ist immer eine angenehme Runde“, lächelt er.

Im Mittelpunkt der Tour stehen längst nicht mehr die Gemarkungsgrenzen, sondern vielmehr der Meinungsaustausch. Wer allerdings Fragen zu der einen oder anderen Gemarkung hat, findet mit Otto Schaper als Vorsitzenden des Realverbandes den richtigen Ansprechpartner.

Die rund zweistündige Tour führt zunächst in Richtung B 3 an der Bahnstrecke entlang in Richtung Banteln. Weiter geht es über die Rote Brücke und auf den Leine-Heide-Radweg zurück nach Brüggen. An markanten Stellen wird ein kleiner Stopp eingelegt, um einige Erklärungen zu geben. Besonders für neue Einwohner Brüggens eine gute Gelegenheit, die Umgebung ihres Ortes kennenzulernen, vor allem aber, um ins Gespräch zu kommen. Auch der Abschluss im örtlichen Feuerwehrgerätehaus mit Speis und Trank bietet die Chance, sich in die Dorfgemeinschaft zu integrieren. Meist aber sind es doch bekannte Gesichter, die Jahr für Jahr dabei sind. 

Quelle LDZ - Text und Foto: Jennifer Klein


 

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Vater Bernd Ruttkowski re. und sein 11-jähriger Sohn Tristan mit dem besonderen Fund.

Luftpost aus England: Ballon fliegt rund 700 Kilometer-

und landet in Brüggener Garten 

„Ja was liegt denn da im Rasen?" Diese Frage stellten sich kürzlich Bernd Ruttkowski und sein elfjähriger Sohn Tristan als sie einen ganz besonderen Fund machten. Es war Montag der 04. Juli, als die Zwei auf ihrem Grundstück „Im Winkel“ in Brüggen den Rasen mähen wollten. Dabei entdeckten sie zufällig die Reste eines wohl mit Helium gefüllten, lila-blauen Luftballons. An der Schnur des Ballons hing außerdem ein kleiner noch lesbarer Zettel mit dem Hinweis  einer Mail- Adresse und Ballon Nummer 7.

Von einem Kindergarten aus dem Ort Hitchin in der englischen Grafschaft Hertfordshire kam der Luftballon – rund 700 Kilometer Luftlinie entfernt von Brüggen. Eine Luftpost aus England, das konnte Vater und Sohn erst gar nicht glauben. Beide begannen gleich zu recherchieren, suchten im Internet und wurden fündig. Die Adresse gibt es tatsächlich. Schnell stand für Bernd Ruttkowski und Sohn Tristan fest: „Da nehmen wir Kontakt per E-Mail auf und vielleicht erscheint ja auch ein kurzer Bericht in unserer Heimatzeitung, der LDZ“. Erfreut antworteten die Verantwortlichen per Mail aus England, ihnen doch den Bericht und das Foto zukommen zu lassen, falls der besondere Fund in der örtlichen Presse erscheint. Und da lässt sich die LDZ doch trotz der aktuellen deutschen Spannungen mit England nicht lumpen…..!

Quelle LDZ - Text und Foto: Rolf Ike


Bürger- und Vereinsgemeinschaft Brüggen

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Ein großer Spaß: Mit dem Bobbycar müssen die Teilnehmer der Kinder-Olympiade eine Slalom-Strecke bewältigen
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Der Nachwuchs stellt sich der Herausforderung: Zu den Disziplinen gehört auch das Sackhüpfen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Ihr seid heute ein Team“

24 Jungen und Mädchen stellen sich der ersten Kinder-Olympiade in Brüggen

 

Eine Fackelträgerin vorneweg, die einzelnen Nationen mit ihren Fahnen und den sportlichen Athleten hinterher und dazu eine passende Begleitmusik: die olympischen Spiele hatten in Brüggen Halt gemacht und auch der große Beifall der Zuschauer fehlte nicht, die den Einzug der Olympioniken lautstark begleiteten.

Rolf Hoffmann, Vorsitzender der Brüggener Bürger- und Vereinsgemeinschaft hatte alle Anwesenden bei den ersten Brüggener Olympischen Spielen begrüßt und dazu 24 Kinder auf dem Sportplatzgelände willkommen heißen können. Angelehnt an die alle vier Jahre stattfindenden Olympischen Spiele der „Großen“ hatten sich die Organisatoren der Gemeinschaft einiges einfallen lassen, um den Kindern aus Brüggen und Umgebung in den Ferien einen kurzweiligen Nachmittag zu verschaffen.

Zahlreiche Helfer hatten im Vorfeld dafür gesorgt, dass den Kindern im Alter zwischen vier und 13 Jahren viele spielerische und sportliche Herausforderungen gestellt werden konnten, die für viel Spaß bei allen Beteiligten sorgten.

Zunächst aber galt es, die Kinder in die einzelnen Ländergruppen einzuteilen, schließlich zählte am Ende der Veranstaltung nur der Gruppensieg, bei dem alle erreichten Ergebnisse der Mannschaft addiert wurden.

„Ihr seit heute ein Team“, machte Hoffmann bei seiner Begrüßung deutlich und so zogen neben der deutschen Mannschaft auch eine französische, eine amerikanische, die schwedische und letztendlich auch eine italienische Mannschaft in die Sportarena ein.

Zuvor hatte auch Brüggens Ortsbürgermeister Eduard Plachta die zahlreichen Teilnehmer und Zuschauer begrüßt und die Mini-Olympiade eröffnet und auch Gemeindedirektor Rainer Mertens sprach einige anerkennende Worte an die Organisatoren der Veranstaltung und überreichte aus seinen Verfügungsmitteln einen kleinen Umschlag zur Unterstützung der Gemeinschaft.

Nachdem auch das olympische Feuer entzündet worden war, konnten die Mannschaften zeigen, mit wieviel Spaß und Schwung sie an die Herausforderungen des Parcours gingen, der unter anderem das traditionelle Eierlaufen, Sackhüpfen oder Dosenwerfen beinhaltete.

Gummistiefel galt es zu werfen, Tierspuren mussten erkannt werden, mit einer Wasserspritze galt es möglichst zielgenau zu treffen. Fußbälle mussten ins Tor geschossen und ein Parcours krabbelnd absolviert werden, während eine Slalomstrecke mit dem Bobbycar abzufahren war.

Und als wäre es eine ausgleichende Gerechtigkeit, musste sich das deutsche Team bei diesem Wettbewerb den Leistungen der italienischen Mannschaft geschlagen geben. Mattes Plock, Verena Wettengel, Lewis Thielke und Lilli Jona setzten sich als Vertreter der italienischen Flagge vor ihren Mitstreitern durch und gingen als Sieger vom Platz.

Verlierer gab es keine. Alle Teilnehmer erhielten eine Medaille überreicht und hatten einen abwechslungsreichen und spaßbringenden Ferientag verbracht.

 Quelle LDZ - Text und Fotos: Astrid Fritzsche

 


Offene Gartenpforte Familie Kreibohm Juni 2016

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Auf dem Hof der Familie herrschte bis zum Regen ein reges Treiben
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Der Gemischte Chor Brüggen bereicherte die Veranstaltung auch gesanglich

Großer Zuspruch bis zum Regen

Offene Gartenpforte lockt viele Auswärtige nach Brüggen

 

Nachdem es im letzten Jahr so gut gelaufen war, stand dieses Jahr eine Wiederholung an. Der Gemischte Chor aus Brüggen unterstützte wieder gerne bei der offenen Gartenpforte der Familie Kreibohm in Brüggen und besserte so wieder etwas die Vereinskasse auf. Genau gezählt hat Hausherr Albert Kreibohm die Besucher nicht, aber es müssen Hunderte gewesen sein.

Der Gemischte Chor brachte 28 Kuchen und Torten an die Besucher und war zum Schluss ausverkauft. Auch der Grillstand hatte alle Hände voll zu tun. Falk Vollbrecht, Volker Gilch und Rolf Ike als Grill-Team verkauften hier zusammen 170 Bratwürste. Gilch und Ike nahmen sich dann zum Singen eine Auszeit. Denn natürlich bereicherte der Gemischte Chor die offene Gartenpforte bei Familie Kreibohm auch mit zwei Gesangseinlagen.

„Amazing grace“, „Lieder so schön wie der Norden“ oder „Wenn ich ein Vöglein wär“ unterhielten die vielen Besucher. „Etwas schade war nur, dass am Nachmittag der Regen für einen Abbruch der Besucherzahlen sorgte“, so Kreibohm. Vorher konnten sich die Besucher einen Überblick über die vielen blühenden Pflanzen in dem riesigen Garten der Familie machen. Gerade die Sitzecken für jeden möglichen Sonnenstand luden die Gäste zum Verweilen ein. Die Kinder dagegen erfreuten sich eher an der Schaukel und dem Baumhaus auf dem Grundstück. Der Garten besteht aber nicht nur aus Blumen. Im Nutzgarten zieht sich die Familie auch ihr Gemüse und kann sich so zum Teil selbstversorgen. 

Quelle LDZ - Text und Fotos: Christian Göke


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Viele Gartenwege mit blühenden Pflanzen verlaufen über das Grundstück
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Überall blühen Blumen, hier die Rose, in den unterschiedlichsten Farben

Arbeitskreis Dorfpflege

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Anna Roder und Falk Vollbrecht, mit seiner Rottweiler Hündin „Shakira“, sind begeistert von der Mitfahrbank

Trampen für Senioren! „Mitfahrbänke für Mobilität auf dem Lande“

 

Warum trampen, wenn es auch bequemer geht: Immer mehr kleine Orte stellen speziell gekennzeichnete Bänke auf, wo man auf eine Mitfahrgelegenheit warten kann. Aber halten Autofahrer auch wirklich an?

 Salopp gesagt sind Mitfahrbänke so etwas wie die Seniorenvariante des alten Trampens. Statt mit erhobenem Daumen am Straßenrand zu stehen, können dort vor allem ältere Menschen auf eine Mitfahrgelegenheit warten. Bundesweit greift der Trend der speziell gekennzeichneten Sitzbänke da um sich, wo der Bus nur noch selten fährt, oder gar nicht mehr. 

Die Mitfahrbank,  eine Initiative vom Verein „Dorfpflege Brüggen“, ist als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr gedacht und schafft zudem eine neue Plattform der Kommunikation.

Wie funktioniert die „Mitfahrbank“? 

Es ist zurzeit eine Bank „AM LEE“ in Brüggen aufgestellt, welche an der Beschilderung „Mitfahrbank“ erkennbar ist. An dieser Stelle haben Interessierte die Möglichkeit, durch freundliche Autofahrer mitgenommen zu werden. Einfach hinsetzen und warten, wie es Anna Roder und Falk Vollbrecht auf dem Foto zeigen.

Wie ist es mit der Versicherung? 

Mitfahrer sind über die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters versichert. Generell möchten wir aber betonen, dass die Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt und die Initiatoren und Betreiber keinerlei Haftung übernehmen.

„In diesem Zusammenhang bitten wir alle Familien, ihre Kinder darüber aufzuklären, dass die „Mitfahrbank“ ausschließlich von Erwachsenen genutzt werden soll. Alle Autofahrer werden dringend gebeten, keine Kinder mitzunehmen“.

„Wir hoffen, dass sich durch diese Aktion die Mobilität verbessert sowie das Miteinander im Dorf gefördert wird. Nutzen Sie die „Mitfahrbank“, denn sie lebt vom Mitmachen“, so die Verantwortlichen der Aktion!

Quelle LDZ- Text und Foto: Rolf Ike

 


 

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Meilenstein für die Region

Peter Dittrich weiht Storch-Beobachtungsplattform südlich von Brüggen ein

Alfelds Bürgermeister Bernd Beushausen brachte es auf den Punkt: „Peter Dittrich ist ein hartnäckiger Mensch.“ Das weiß jeder, der bei ihm in der Fahrschule war, und das wissen alle, die ihm beim Bau der Storch-Beobachtungsplattform geholfen haben, die gestern feierlich eröffnet wurde. 

Im Jahr 2013 hatte der Alfelder, der gerne in den Leinewiesen Fahrrad fährt, die Idee, etwas für die Störche, die dort im Gras saßen, zu tun. Im Februar 2014 wurde das Storchennest in der Nähe des Kieswerks errichtet, doch Dittrich wollte auch einen Platz schaffen, von dem aus man Alfred und Brunhilde – die beiden Vögel wurden von ihm in Anlehung an die Orte Alfeld und Brüggen benannt, zwischen denen sich das Nest befindet – beobachten kann. Das Ergebnis: ein grundsolider, ja, man kann fast Aussichtsturm sagen, mit gedecktem Dach und Fundament. Dittrich erläuterte gestern, wieviel Arbeit in dem Projekt steckte. Er zählte Firmen, Privatleute und Kommunen auf, die entweder mit Geld oder mit Schweiß beteiligt waren. Er erläuterte, das Bauanträge gestellt wurden und eine genehmigte Statik erstellt werden musste und dass die Bürgerstiftungen aus Alfeld und Brüggen neben anderen Firmen die ersten Rechnungen bezahlt hätten. „Jeder von Ihnen hat dazu beigetragen, dass dieses Projekt verwirklicht wurde“, rief er den Anwesenden zu, erzählte, dass er oftmals auf Rechnungen gewartet hätte, diese aber nicht gekommen sein. „Komm, das machen wir so“, hieß es dann meist. 6 000 Euro an Spendengeldern hat der Alfelder eingesammelt. Um die Dimension der Hilfsbereitschaft zu verdeutlichen: die Plattform hat einen Wert von etwa 15 000 Euro. Für Beushausen war das Projekt, an dem am Ende auch die Kommunen Alfeld und Gronau beteiligt waren, ein „Meilenstein für das Miteinander in der Region Leinebergland“. Für Gronaus Samtgemeindebürgermeister Rainer Mertens stand der touristische Aspekt im Vordergrund. Nahe des Leine-Heide-Radwegs habe Dittrich „einen Punkt geschaffen, der zur Attraktivität dieser schönen Region beiträgt“.  Das Projekt ist, so der Initiator, noch nicht abgeschlossen. Restarbeiten sind noch notwendig, für Menschen, die nicht gut zu Fuß sind, soll noch eine Bank im unteren Bereich aufgestellt werden, und last, but not least: „In Gronau und Alfeld müssten Beschilderungen aufgestellt werden, die auf diesen Radweg als Alternative zum Leine-Heide-Radweg hinweisen.“

Quelle LDZ- Text und Fotos: Florian Mosig

 


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Eduard Plachta zeigt stolz das Gütesiegel, das die Bürgerstiftung Brüggen jetzt vom Bundesverband Deutscher Stiftungen verliehen bekommen hat.

„In diesem Sinne wollen wir weiterarbeiten“
Brüggens Bürgerstiftung erhält Gütesiegel vom Bundesverband

Die Bürgerstiftung in Brüggen trägt jetzt ein Gütesiegel, wie Vorstandsvorsitzender Eduard Plachta stolz präsentiert. „Wir hätten nicht gedacht, dass wir als so junge und kleine Stiftung überhaupt berücksicht werden“, räumt er ein. Umso größer ist die Freude gewesen, als der positive Bescheid mitsamt des Siegels ins Haus flatterte.
Die Bürgerstiftung wurde im Dezember 2013 gegründet, sie zählt 51 Stifter und einen Zustifter. Das Stiftungskapital liegt aktuell bei 51 000 Euro. Den Angaben von Eduard Plachta zufolge hat die Bürgerstiftung drei Projekte realisiert: Zum einen hat sie einen öffentlichen Bücherschrank mit der Unterstützung der Volksbank Hildesheim, des Überlandwerks Leinetal und des Vereins Wülfing Impuls Gronau im Ort aufgestellt, zum anderen hat sie die sozialpädagogische Lebensgemeinschaft Brüggen mit einem Fußballtor unterstützt. Und drittens: Das AWO-Feriencamp wurde mit einer Spende bedacht. „Weitere Ideen sind in der Planung“, kündigt Eduard Plachta an: „Wir erwarten zudem, dass sich die Bevölkerung mit Vorschlägen einbringt.“
Das Gütesiegel, verliehen vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, belege die Verlässlichkeit der Brüggener Stiftung, wie der Vorsitzende informiert: „Es ist ein Ausweis der Unabhängigkeit und steht für die Orientierung am Gemeinwohl“, teilt er mit, was das Siegel eigentlich bedeutet. Nicht jede Stiftung erhält dieses, zehn Merkmale müssen erfüllt werden. Beispielsweise stehe die Förderung des städtischen oder regionalen Lebens im Vordergrund. Der Stiftungszweck sollte breit gefächert: „Er umfasst in der Regel den kulturellen Sektor, Jugend und Soziales, das Bildungswesen, Natur und Umwelt und den Denkmalschutz“, heißt es in den Merkmalen einer Stiftung, die vom Arbeitskreis Bürgerstiftungen des Bundesverbandes verabschiedet wurden. Alle zehn Merkmale finden sich in der Satzung der Brüggener Stiftung wieder, wie Eduard Plachta informiert. „Und im Sinne des Gütesiegels wollen wir auch weiterarbeiten“, kündigt der Vorsitzende an. Zwei Jahre darf die Brüggener Stiftung das Siegel tragen, dann muss sie sich erneut bewerben. 

Quelle LDZ - Text und Foto: Jennifer Klein


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