Aktuelles

Brüggener Karneval 2019

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Prinzengarde Redgirls
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Show Tanzgruppe Moulin Rouge

Brüggener Karneval on tour auf Ebeling`s Saal

Rollenspiele im Kostüm- Karneval ist Balsam für die Seele

 

Das närrische Treiben der „Brüggener Jecken“ muss sich nicht vor dem karnevalistischen Brauchtum der Rheinländer verstecken. Nach einem Jahr Pause haben sich die Akteure unter der Schirmherrschaft der Bürger- und Vereinsgemeinschaft Brüggen e. V. für ein neues Konzept entschieden. „Brüggen geht on tour“, hieß es in Ebelings Saal in Rheden und erstmalig eine Doppelmoderation mit Lisa Schelm und Matthias Mundt. Das breite Themenspektrum lautete Show Business aus den Sechzigern bis zur heutigen Zeit von den verschiedensten Fernsehsendern. Es war auch von den öffentlichen Netzwerken wie Facebook und Co. zu hören.

Vor ausverkauftem Haus präsentierten die Brüggener Karnevalisten eine bunte Faschingsparty, bei der nicht nur die Tanzgruppen auftrumpften. So ließen sie die zwei Stunden non stop Programm wie im Fluge vergehen. Das ideenreich, phantasievoll kostümierte Publikum dankte dies mit reichlich Applaus und Standing Ovation. Alle ein- und ausmarschierenden Akteure wurden mit dem traditionellen  „Narrhallamarsch“ begrüßt und mit „Brüggen Helau“ verabschiedet.

Ein „Prinzengarde Tanz“ der Kindertanzgruppe „Redgirls“, unter der Leitung von Tanja Grave und Jana Hilty, eröffnete den bunten Abend und erschien noch ein zweites Mal unter starkem Applaus. Mit schauspielerischem Talent setzte das charmante, witzige Moderationsduo Lisa Schelm und Matthias Mundt die Lachmuskeln der Gäste immer wieder erneut auf die Probe. Die Showtanzgruppe „Moulin Rouge“, mit Christina Köhler, Christiana Hanelt, Toijah Ulrich, Kira Bartens, Roxanne Bartens, Vanessa Hein, Eileen Seiler und Anna Roder, brachte das närrische Volk mit ihrem Tanz auf Hochtouren. Richtig Spaß hatte das Publikum mit der „Flirtshow Herzblatt“. Der männliche Kandidat, Bauer Brakelmann alias Rolf Hoffmann, konnte sich aus drei Bewerberinnen Petra Garbe, Gisela Bartel und Manuela Piepenbrink, nach intensiver Befragung sein „Herzblatt“ aussuchen. Susi Müller, alias Diethild Hoffmann, Moderatorin und Sprecherin von Herzblatt bestärkte Brakelmann bei seiner Aufgabe welche der drei Kandidatinnen in Frage kommt.

Nächster Show Act war eine Außenwette – aus der jetzt abgesetzten Sendung „Wetten dass“ vom ZDF -  mit den Synchron Schwimmern Simon Schelm, Steffen Heise, Gideon Lobe, Christopher Lobe und Thore Piepenbrink, vom Brüggener Kiesteich. Das optische wie auch akrobatisch simulierte Synchronschwimmen hielt das begeisterte Publikum nicht mehr auf ihren Stühlen. Gekonnt in Szene gesetzt, die Stimme von Lisa Schelm als Moderatorin der Außenwette, wie auch die simulierten Gags der Werbeeinblendungen vom Moderationsduo Schelm und Mundt.

Die Putzfrauen „Zementa und Chantalle“, dargeboten von Diethild und Rolf Hoffmann, debattierten amüsant über das Einkaufen im Internet bei „Zalando“ und vielen weiteren Händlern im weltweiten Web.

Umjubelt wurden die rasanten Tänze der „Sprite Girls“ mit Christina Köhler, Christiana Hanelt, Kira Bartens, Vanessa Hein und Anna Roder, sowie den „Becks Bier Boys“ mit Simon Schelm, Tim Zenker, Christopher Lobe, Thore Piepenbrink und Sebastian Wieprich.

DJ O. B. Oliver Bahr aus Freden, sorgte mit seiner professionellen Musik- und Lightshow während der karnevalistischen Vorführungen, wie auch im Anschluss auf der Tanzfläche für ausgelassene Stimmung, bis weit in die Nacht.

Text und Fotos: Rolf Ike


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Ausverkaufter Saal mit kostümierten Gästen
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Flirtshow Herzblatt v. l. Manuela Piepenbrink, Gisela Bartel, Petra Garbe, Rolf Hoffmann, Diethild Hoffmann
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begeistertes Publikum
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Außenwette mit Synchron Schwimmen
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Becks-Bier-Boys im Einsatz
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Finale mit dem Moderatorenduo Lisa Schelm und Matthias Mundt im Vordergrund

Kinderkarneval im DGH Brüggen

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die Red Girls erwarten aufgeregt ihren Auftritt.

Kinderkarneval in Brüggen

 

Auch die kleinen „Narren“ feierten am Sonntag um 15.11 Uhr ganz groß den Kinderkarneval im Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Brüggen. Rolf Hoffmann, von der Bürger- und Vereinsgemeinschaft Brüggen e. V., eröffnete den Nachmittag mit einem kräftigen „Brüggen Helau“ und ließ die Kindertanzgruppe „Redgirls“ in den voll besetzten Raum einmarschieren. Danach übergab Hoffmann das Zepter an Nadine Meier, Tanja Grave und Jana Hilty, die perfekt durch das bunte Programm führten. Es war einfach putzig, mit welch großer Leidenschaft die kleinen „Jecken“ selbstsicher auf dem Parkett wirbelten und an den Tänzen und Spielen begeistert teilnahmen. Die Verteilung von Süßigkeiten an die sehr gut kostümierten  Ritter, Indianer, Piraten, Engel, Hexen und Biene Maja sorgten für ausgelassene Stimmung. Eltern und Großeltern hatten bei gebackenen Waffeln, Kaffee und diversen Kaltgetränken immer ein Auge auf das bunte Treiben ihrer kleinen „Narren“.

Text und Fotos: Rolf Ike


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Viel Applaus für die perfekte Aufführung der Red Girls

Musik und Gesang im Advent 2018

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Der Musikzug mit Dirigent Markus Thiele
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Der Singkreis mit Dirigentin Petra Neumann

Klangvolle Melodien im Advent

Gemischter Chor, Singkreis und Musikzug gestalten gemeinsam Konzertnachmittag in Brüggener Kirche

 

Es ist Adventszeit. Und alle Welt hat den Mund voller Lieder.  In den Tagen vor Weihnachten wird viel gesungen und musiziert. Die Aktion „Musik und Gesang im Advent“ hat in Brüggen eine lange Tradition, federführend sind es drei Vereine, die diese Veranstaltung zusammen auf die Beine stellen – Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr, Gemischter Chor und der Singkreis der Kirchengemeinde. Viele Bürger auch aus benachbarten Orten folgen der Einladung Jahr für Jahr und genießen den Konzertnachmittag.

Neue und bekannte Lieder wurden eigens für das Adventskonzert einstudiert. So erklangen am 3. Adventssonntag weltliche und geistliche Lieder in der Kirche „Maria zu den Sieben Bergen“ zu Brüggen.  Beide Chöre, der Singkreis, der Gemischte Chor und der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr  stimmten mit den vorgetragenen Stücken und Liedern, voller Gefühl und Harmonie, auf die Advents- und Weihnachtszeit, in der voll besetzten Dorfkirche, ein.

 Nach dem Glockengeläut und der Begrüßung durch Otto Steinborn vom Kirchenvorstand, sangen die Gemeindeglieder unter der musikalischen Begleitung des Musikzuges das Lied „Es ist ein Ros entsprungen“. Vom Musikzug erklang der Titel „Leningrad“, mit dem der amerikanische Sänger und Liedermacher Billy Joel der russischen Stadt, die heute wieder St. Petersburg heißt, ein Denkmal setzte.

Der Singkreis unter der Dirigentin Petra Neumann folgte mit Lied „Wißt ihr noch wie es geschehen“, von  Christian Lahusen (1939). Klangvoll präsentierte der Gemischte Chor mit seiner bewährten Chorleiterin Katrin Bretschneider den Zuhörern, das „Agios o Theos“, eine orthodoxe Liturgie aus Griechenland. Danach folgte „Psallite - Singt und klingt“, von einem ungenannten Meister um 1530.

Perfekt arrangiert durch den Dirigenten des Musikzuges  Markus Thiele, das Stück „Einsamer Hirte“ von James Last. Im Original kommt die Panflöte zum Soloeinsatz, in Brüggen brillierte Kiara Schulz das Solo mit der Querflöte. Auch das Weihnachtslied „Rock in Around the Christmas Tree“ hatte eine Soloeinlage, die von Frederike Wunram in Perfektion zu Gehör gebracht wurde.

„Es naht ein Licht“ von Lorenz Maierhofer und „Somebody`s Knocking“, ein christliches Gospellied vorgetragen vom Singkreis, erfüllte das Gotteshaus mit Wohlklang.

„Freuet euch all“, von Manfred Bühler, „Hymne an die Nacht“, von Beethoven, „Halleluja“ von Leonard Cohen und „Weihnachtsglocken“ von Josef Schwartz, wurde  voller Gefühl und Harmonie vom Gemischten Chor dargeboten. Zwischen den letzten zwei Liedern las Berit Kreibohm eine Weihnachtsgeschichte, die sehr gut zu den dargebotenen Programmpunkten passte. 

Zum Abschluss brillierte der Musikzug traditionell mit dem Festmarsch „Tochter Zion“, der den Kirchenraum durch die gute Akustik voluminös ausfüllte.

Die Brüggener Musiktreibenden haben unsere Herzen berührt und waren eine Wohltat für unsere Seele“, war von den Besuchern zu hören. Die zahlreichen Gäste honorierten es zwischen den Blöcken und am Ende des 90- minütigen Konzertnachmittages mit reichlich Applaus.

Quelle LDZ - Text Rolf Ike - Fotos Nico Dodoo


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Applaus für die Brüggener Musiktreibenden
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Gemischter Chor mit Dirigentin Katrin Bretschneider
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Kiara Schulz mit Querflöte beim Solo von „Einsamer Hirte“
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Szenenapplaus in der vollbesetzten Kirche

Jahreshauptversammlung Bürgerstiftung Brüggen

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Frank Remmert (von links), Melanie Wohlfahrt-Strohschein und Otto Steinborn freuen sich über das neu aufgestellte Sitzelement von der Bürgerstiftung im „Dornbüh“.

Neue idyllische Rastanlage

Bürgerstiftung Brüggen: Zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht und unterstützt

Zur Stifterversammlung, im Dorfgemeinschaftshaus, der Bürgerstiftung Brüggen (Leine) am 26. April, in der auf die letzten zwei Jahre zurückgeblickt wurde, waren 15 Gäste gekommen. Für den erkrankten Vorsitzenden Eduard Plachta, berichtete die Stellvertreterin Melanie Wohlfahrt-Strohschein unter anderem über die Ergebnisse der bisherigen Projekte.

Dabei hob sie die erfolgreichen Aktivitäten im Bereich Flüchtlingshilfe mit einem Fahrrad – Reparaturset für 100 Euro hervor, wie die Anschaffung von fünfzehn „Pilates-Rollen“ von 300 Euro für die Jedermänner des TSV Brüggen, sowie 500 Euro für eine Kletterspinne in der Grundschule am Wildfang in Gronau. Des Weiteren wurde im Ort eine Sitzbank zum Verweilen auf dem Friedhof aufgestellt, ein neues „Schwarzes Brett“ für Bekanntmachungen angebracht, ein Defibrillator im Dorfgemeinschaftshaus aufgehängt und die Sanierung der Boule Bahn neben der Kirche, durch die Bürgerstiftung ermöglicht.

Die stellvertretende Vorsitzende Wohlfahrt-Strohschein freute sich besonders, dass die Bürgerstiftung Brüggen im Oktober das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen für weitere zwei Jahre erhielt, es ist eine Auszeichnung für hervorragendes bürgerschaftliches Engagement.

„Der Stiftung sind in den letzten zwei Jahren 4.195 Euro Geldspenden zugeflossen, womit genannte Projekte erfolgreich unterstützt oder ausgeführt werden konnten, berichtet Schatzmeister Otto Steinborn. Das Stiftungskapital beträgt unverändert 52.000 Euro und ist risikolos verzinslich angelegt“, so Steinborn.

Ein noch sehr junges Projekt, durch die Bürgerstiftung Brüggen ausgeführt, ist die Aufstellung einer Bank-Tisch Sitzgruppe in der Brüggener Feldmark, genannt „Dornbüh“ am Leine-Heide Radweg. „Eine schöne Rastanlage in der Natur mit Blick auf den Oberg im Westen und den Sieben Bergen im Osten, dazwischen der malerische Ort Brüggen“, war von den Verantwortlichen zu hören.

Der Vorstand mit Eduard Plachta, Melanie Wohlfahrt-Strohschein und Otto Steinborn, sowie der Stiftungsrat bestehend aus: Willi Schmitt-Roolfs, Frank Remmert, Oliver von Cramm, Norbert Eyselee, Wilfried Bachstein, Volker Strohschein und Dr. Bernd Rathmer bitten die Bevölkerung: „Bitte unterstützen Sie auch weiterhin die Bürgerstiftung Brüggen (Leine) mit Ideen, Zeit und Geld“.

 Quelle LDZ - Text und Foto: Rolf Ike

 

Mitgliederversammlung CDU Ortsverband Brüggen-Rheden

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Rolf Hoffmann (von rechts), Schatzmeister Albert Kreibohm, Mitgliederbeauftragte Sonja Skarba-Döring, Beisitzerin Christine Rathmer, stellvertretender Vorsitzender Norbert Weigelt, Schriftführerin Berit Kreibohm.

„Gemeinsam stark“

CDU Ortsverband Brüggen – Rheden stellt sich Herausforderungen

 

Bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Brüggen-Rheden in Ebeling`s Gaststätte in Rheden konnte der Vorsitzende Rolf Hoffmann neun Mitglieder, begrüßen und die zehn Punkte umfassende Tagesordnung zügig abarbeiten.

Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ wollen die zurzeit 29 Mitglieder sich den Herausforderungen der Zukunft für die nächsten zwei Jahre stellen, so Rolf Hoffmann. In seinem Rechenschaftsbericht blickte Hoffmann auf ein arbeitsreiches Jahr mit Kommunal- und Bundestagswahl zurück. „Bedauerlich nur, dass es unsere Kandidaten Ute Bertram und Klaus Krumfuß nicht mehr geschafft haben“, so Rolf Hoffmann.

Arbeitskreissitzungen, das Mai- und Weihnachtsbaum Aufstellen, sowie eine Braunkohlwanderung zählte zu den Aktivitäten im abgelaufenen Jahr beim Ortsverband Brüggen-Rheden. Hoffmann dankte allen Helfern und den Mitgliedern bei der Umsetzung der einzelnen Projekte und Aufgaben.

Diesen Ausführungen schloss sich der detaillierte Kassenbericht des Schatzmeisters Albert Kreibohm an. Die ordentliche Kassenführung und der Antrag auf Entlastung, auch des gesamten Vorstandes, wurde durch die Kassenprüfer Henry Glenewinkel und Dr. Bernd Rathmer gestellt und von der Versammlung einstimmig bestätigt.

Die geheime, schriftliche Vorstandswahl erbrachte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Rolf Hoffmann, 2. Vorsitzender Norbert Weigelt, Schatzmeister Albert Kreibohm, Schriftführerin Berit Kreibohm. Mitgliederbeauftragte ist Sonja Skarba-Döring. Zu Beisitzern wurden Christine Rathmer und Armin Schwetje gewählt.

Quelle LDZ- Text und Foto: Rolf Ike


"Alte Schule" DGH

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Nadine Meier und Eduard Plachta (hinten stehend) freuen sich über den guten Zuspruch zum „Tag der offenen Tür“ im DGH
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Reges Treiben beim neuen Dorfgemeinschaftshaus (DGH)

 

Ende Januar wurde das neue Dorfgemeinschaftshaus DGH (Alte Schule) in Brüggen offiziell von  Vertretern der Vereine und Verbände sowie Kommunalpolitikern eingeweiht (die LDZ berichtete). Am Sonntag veranstalteten Bürgerbeauftragte Nadine Meier und der ehemalige Bürgermeister von Brüggen Eduard Plachta einen „Tag der offenen Tür“. Erstaunt und erfreut waren die Organisatoren über den regen Zuspruch für das umgebaute Gebäude. Plachta stand die Freude regelrecht vor der Stirn geschrieben, denn er war maßgeblich während seiner Amtszeit daran beteiligt, dass dies IEK- Bauprojekt in Brüggen durchgeführt werden konnte.

Interessiert gingen die Besucher – einer sogar aus Gronau, der hier mal zur Schule ging - durch die einzelnen Räume. Erinnerungen wurden wach von den verschiedensten Jahrgängen, die zum Teil acht Jahre hier die Schulzeit absolvierten. Nadine Meier, Eduard Plachta und Hausverwalter Falk Vollbrecht standen für viele Fragen der zahlreichen Besucher, zum lichtdurchfluteten umgebauten Gebäude, Rede und Antwort. Bei Kaffee und Kuchen führte man noch angeregte Gespräche von alten und neuen Zeiten.

Quelle LDZ - Text und Fotos: Rolf Ike

 



 

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Einweihung Dorfgemeinschaftshaus DGH (Alte Schule)

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Vertreter der Vereine und der Politik treffen bei der Einweihung aufeinander und bestaunen die hellen Räume.

Wappen ziert die Wände

Besonderes Geschenk zur Einweihung / Platz für die Dorfgemeinschaft

 

„Hell“, „groß“, „kaum wiederzuerkennen“: Nach und nach strömen die Vertreter der Vereine und Verbände in Brüggen sowie die Kommunalpolitiker in die „Alte Schule“ in Brüggen. Hier ist im vergangenen Jahr der Umbau zu einem modernen Dorfgemeinschaftshaus erfolgt, in dem Beratungen, Proben, Treffen und Geburtstage sowie Kaffeerunden ein Zuhause finden können.

Im Mai 2017 hatten die Arbeiten begonnen, die die eine oder andere Überraschung bereithielten. So investierten die Zimmerleute 145 zusätzliche Stunden, um verfaulte Deckenbalken im Sprengwerk auszubessern und so die Tragfähigkeit wieder herzustellen. „Ich habe mich gewundert, als ich gesehen habe, dass ein Minibagger mitten im Haus steht“, gab Eduard Plachta als ehemaliger Bürgermeister Brüggens zum Besten. Grund hierfür waren wiederum ebenfalls Verfaulungsschäden. So lagen die Traghölzer des Holzfußbodens unmittelbar auf dem Boden, so dass die Luft nicht zirkulieren konnte. Hier wurde mit Hilfe einer neuen Bodenplatte, Wärmedämmung und neuem Estrich sichergestellt, dass Fliesen und Linoleumboden aufgebracht werden konnten.

„Wir haben bereits vor Jahren einen richtungsweisenden Beschluss gefasst“, erinnerte Bürgermeister Karl-Heinz Gieseler  bei der offiziellen Einweihung an vorangegangene Beratungen in den politischen Gremien der damaligen Samtgemeinde Gronau. Dank einer 2/3-Förderung konnte das Dorfgemeinschaftshaus in Brüggen umgebaut und modernisiert werden. Dazu zählt auch die Rampe, die vom Vorplatz der „Alten Schule“ ins Haus führt. Die Treppenstufen, die sich zuvor dort befanden, wurden an der Seite wiederverwendet. „Das Bauprojekt ist das erste im Bereich Gronau fertiggestellte IEK-Projekt“, freute sich Stadtdirektor Rainer Mertens. Lediglich der Umbau der Übungs- und Begegnungsstätte in Coppengrave sei schneller gewesen.

Gunda Wilde nutze die Gelegenheit, um Bürgermeister Gieseler ein besonderes Geschenk zu überreichen: Das Brüggener Wappen, dass ihr Vater (langjähriger Vorsitzender der AWO Brüggen) bei Pleissner in Elze selbst gegossen hatte. „Ich hoffe, es findet einen schönen Platz an den noch weißen Wänden“, so Wilde.

 

 

Treffpunkt für Vereine

„Alte Schule“ in Brüggen dient Daseinsvorsorge / Barrierefreier Zugang

 

Das Dorfgemeinschaftshaus in der „Alten Schule“ in Brüggen bietet Platz für 60 Personen. „Es soll allen Menschen der Stadt für gemeinnützige, sportliche, politische, kulturelle und jugendfördernde Zwecke offen stehen“, so Stadtdirektor Rainer Mertens im Rahmen der offiziellen Einweihung.

Der große Raum lässt sich durch eine Trennwand teilen, so dass auch zwei Gruppen gleichzeitig dort sitzen können. Der Musikzug kann seine Instrumente zukünftig hinter einem Vorhang lagern. Weiterer Stauraum steht auf dem Flur zur Verfügung. „Wir haben vom zweiten Raum etwas Fläche verwendet, um tiefe Einbauschränke zu installieren“, beschrieb Architekt Rainer Rudolf. Ihm hat die Arbeit in dem alten Gebäude Freude gemacht. „In den ältesten Plänen ist das Jahr 1878 vermerkt“, könne niemand genau sagen, aus welchem Jahr das Haus stamme.

Dass es jedoch bereits eine lange Geschichte hinter sich hat, zeigte sich bei den Grußworten der Gäste: So gab Karl-Heinz Paland, der dort 1939 bis 1948 zur Schule ging, zum Besten, dass er bereits von dem schadhaften Fußboden gewusst habe, ihn aber bei den vielen Ausbesserungsarbeiten über die Jahrzehnte nicht angerührt habe.

Schon vor der Kernsanierung wurde das Gebäude von den Vereinen genutzt. Nun kommt gegenüberliegend zum großen Raum noch ein kleinerer hinzu. Hier wird das Bücherei-Team noch die Regale aufbauen. „Und dies ist mein Arbeitsplatz“, zeigte Eduard Plachta dem Architekten einen Schreibtisch. „Hier findet zukünftig regelmäßig eine Rentenberatung statt.“ Der Internetanschluss ermögliche sogar, dass die „Anträge schneller in Berlin oder Hannover sind als die Antragsteller wieder zu Hause“.

Falk Vollbrecht übernimmt die Rolle des Hausverwalters, Stephanie Lübbecke koordiniert die Belegung des Hauses von Seiten der Verwaltung. Un die „Küchenteams“ können sich ebenfalls freuen: In der Küche gibt es eine Geschirrspülmaschine, deren Programm in drei bis fünf Minuten unter voller Temperatur durchgelaufen ist.

 Quelle LDZ Text und Fotos: Kim Saskia Hüsing


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Bürgermeister Karl-Heinz Gieseler (l.) und Stadtdirektor Rainer Mertens freuen sich über das Wappen von Gunda Wildes Vater.
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Barrierefreier Zugang zum Dorfgemeinschaftshaus: Der seitlich gelegene Haupteingang der „Alten Schule“ ist mit einer Rampe versehen, der Platzcharakter ist erhalten geblieben.

Bürgerstiftung

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stolz präsentiert Eduard Plachta am neuen schwarzen Brett das Gütesiegel des Deutschen Bundesverbands.

Gütesiegel für Bürgerstiftung Brüggen

 

Die Bürgerstiftung in Brüggen darf weitere zwei Jahre das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen führen. Der Einrichtung wurde, auf Antrag, zum ersten Mal im Oktober 2015 das Gütesiegel Deutscher Stiftungen verliehen (die LDZ berichtete). „Durch die erneute Würdigung fühlen wir uns in unserer Tätigkeit bestätigt, aber auch angespornt, uns im Sinne unserer Satzung weiterhin für das Gemeinwohl in Brüggen und der hier wohnenden Bürgerinnen und Bürger einzusetzen“, so Vorstandsvorsitzender Eduard Plachta. Bürgerstiftungen, die durch ihre Satzung den „Zehn Merkmalen einer Bürgerstiftung“ entsprechen, können sich um das Gütesiegel des Bundesverbands Deutscher Stiftungen bewerben.  

Das Gütesiegel wird jährlich jeweils zur Tagung des Arbeitskreises Bürgerstiftungen im Herbst verliehen und gilt dann bis zum September des übernächsten Jahres. Damit soll ein gleichbleibend hohes Niveau gewährleistet werden. Zum 1. Oktober 2017 tragen rund 303 Bürgerstiftungen das Gütesiegel. „Nach zweimaliger erfolgreicher Verleihung verlängert sich die Gültigkeit dann vielleicht auf drei Jahre“, freut sich Eduard Plachta.  

Eine Bürgerstiftung ist eine unabhängige, autonom handelnde, gemeinnützige Stiftung von Bürgern für Bürger mit möglichst breitem Stiftungszweck. Sie engagiert sich nachhaltig und dauerhaft für das Gemeinwesen in einem geographisch begrenzten Raum und ist in der Regel fördernd und operativ für alle Bürger ihres definierten Einzugsgebietes tätig. Sie unterstützt mit ihrer Arbeit bürgerschaftliches Engagement.

„Mit der erneuten Verleihung des Gütesiegels erhofft sich die Bürgerstiftung Brüggen weitere Zustiftungen und Spenden zu erhalten, um auch in Zukunft Projekte zu unterstützen“, erklärt Vorsitzender Plachta.

Das jüngste Projekt der Bürgerstiftung ist die Anschaffung des neuen „Schwarzen Brettes“ für Aushänge an der Straße „Zum Lee“, - früher alte Post, heute am Volksbank- und Sparkassengebäude in Brüggen. „Wir würden uns über mehr Engagement von Personen freuen, die unterstützend mitarbeiten oder Vorschläge für neue Projekte nennen“, so Eduard Plachta.

Quelle LDZ: Text und Foto: Rolf Ike


Dorfkirche Brüggen

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Hannes von Oesen schaut sich die alten Stufen, die aus ehemaligen Grabplatten bestehen, genau an. An einigen Ecken müssen Fehlstellen ausgebessert und die Platten abgeschliffen werden
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Volker Böckmann (Mitte), Erich Jäkel und Ina Suray von der Volksbank überreichen Rolf Ike (3.v.l.) und Pastor Rudolf Friemelt (r.) unter den Augen des Denkmalpflegers Thido Saueressig (v.l.) und des Steinmetzes Andreas Textores den Scheck über 11 000 Euro für die Sanierung der vierstufigen Freitreppe der Kirche in Brüggen

Freitreppe wird aufwendig saniert
„Kultureller Schatz“ in Brüggen: Volksbank und VR-Stiftung beteiligen sich mit 11 000 Euro an Gesamtkosten

 

„Ich konnte nicht zum Gottesdienst kommen, die Tür war abgesperrt“: Diese Worte hörte Pastor Rudolf Friemelt in den vergangenen Wochen nicht nur von den Konfirmanden in Brüggen. Auch andere Kirchgänger zeigten sich über die Dauer der Absperrung verwundert. Derzeit wird die historische Freitreppe zum Turmeingang der Kirche Maria zu den Sieben Bergen saniert – eine aufwendige und filigrane Arbeit, wie sich herausstellte.

Drei Wochen hatte Steinmetz Andreas Textores in etwa für die Arbeiten vorgesehen. Doch stellte sich recht schnell nach Beginn der Maßnahme heraus, dass die Treppenstufen auf keinerlei Fundament gesetzt wurden. „Eine Woche haben wir alleine gebraucht, um das Fundament zu schaffen“, begründet der Fachmann, warum sich die Arbeiten doch etwas länger hinziehen würden als zunächst angenommen.
Vier Stufen führen über die Westfassade des Turms ins Kirchenschiff, die vermutlich zeitgleich mit dem Turm 1751 entstanden sind. „Die damaligen Erbauer haben Restmaterialien, wie alte Grabplatten, für die Stufen genutzt“, erklärt Denkmalpfleger Thido Saueressig. Diese seien lose und unbearbeitet hingelegt worden, so dass sie ohne Fundamt auskommen mussten und große Höhenunterschiede aufwiesen. „Regenwasser ist nach innen gelangt. Außerdem haben wir drei bis fünf Zentimeter Unterschied in der Stufenhöhe festgestellt“, so Saueressig. Die obere Stufe unmittelbar unterhalb der Türöffnung war mit 24 Zentimetern sehr hoch.
„Der Kirchenvorstand wurde immer wieder von Gemeindegliedern angesprochen, dass die Stufen zu hoch sind“, sagt Rolf Ike. Der langjährige Kirchenvorsteher setzte sich daher dafür ein, dass die Treppe saniert würde. „Eineinhalb Jahre haben die Planungen mich beschäftigt“, so Ike.
In den vergangenen Wochen hat Steinmetz Textores mit seinem Team, bestehend aus Hannes von Oesen und Auszubildendem Niclas Papke, die Stufen entfernt und nach und nach neuaufgesetzt. Dabei wird das alte Material wiederverwendet. „Es war aufwendiger als wir gedacht haben“, gibt der Steinmetz offen zu. So musste zum Beispiel eine „Aufkantung“ unterhalb der ersten Stufe durch die Einbringung zusätzlichen Materials erfolgen, um die Höhe auszugleichen. Die alten Stufen wurden Plan geschliffen und verrostete, metallene Verankerungen entfernt, die die Stufen miteinander verbinden sollten. „Wir setzen Vierungen, steinerne Ersatzstücke, um die Fehlstellen zu schließen“, sagt Textores.
Als Rolf Ike vom Kirchenvorstand den Auftrag erhielt, einen Kostenvoranschlag in Höhe von 18 500 Euro für die Arbeiten an der Freitreppe einzuholen, war ihm schnell klar, dass die Kirchengemeinde diese nur dann durchführen könne, wenn sie einen entsprechenden Sponsoren fände. „Wir haben uns an die VR-Stiftung gewandt“, sagt Ike. „Wir unterstützen das Projekt, um kulturelle Schätze zu erhalten“, überreicht Volksbanksvorstandsmitglied Volker Böckmann zusammen mit Pressesprecherin Ina Suray und Erich Jäkel, Regionalleiter Leinetal, einen in Stufenform geschnittenen symbolischen Scheck in Höhe von 11 000 Euro. Die verbleibende Summe finanziert die Kirchengemeinde Brüggen über die Kollekte und das freiwillige Kirchgeld, das zu 100 Prozent im Ort bleibt.
„Ich hoffe, dass wir zum Ende der Woche fertig werden“, sagt Andreas Textores. Dann könnten die Besucher der goldenen Hochzeit am Sonnabend schon wieder den Vordereingang der Kirche nutzen und müssten sie nicht über die hintere Tür betreten.

 

Quelle LDZ – Text und Fotos: Kim Hüsing


 

Friedhof Brüggen

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Rolf Ike (v.l.), Berit Kreibohm, Ulla Büttner, Ute Schneider, Pastor Rudolf Friemelt, Christine Rathmer, Friedhelm Rose und Rolf Büttner vor dem ersten Anhänger auf dem Friedhof.

Neun Helfer stehen prompt zur Stelle Ehrenamtliche übernehmen Pflegearbeiten auf dem Friedhof in Brüggen / Nächster Einsatz im Frühjahr geplant 

Nach einem Bericht über das zurzeit schmale Budget des selbstverwaltenden Friedhofs von Brüggen (die LDZ berichtete), fanden sich spontan freiwillige Personen, um Pflegearbeiten auszuführen. Neun ehrenamtliche Helfer waren jüngst an der ersten Aktion auf dem Brüggener Friedhof beteiligt. Bäume und Hecken sind ein altes und gewohntes Gestaltungsmittel auf fast jedem Friedhof einer Gemeinde, aber die Bäume und Hecken werden auch manchmal zum Ärgernis, wenn sie im Herbst zu viel Laub auf die Gräber herabfallen lassen. Der Brüggener Kirchenvorstand bemühe sich auf vielfältige Art und Weise, die Kosten für den Unterhalt des Friedhofs angemessen gering zu halten. Alle notwändigen Unterhaltungsmaßnahmen müssen jedoch aus den Einnahmen für die Grabnutzungsrechte bestritten werden. Jeder ehrenamtliche Einsatz hilft deshalb, diese Gebühren stabil zu halten. In einer dreistündigen Aktion wurden jetzt Pflegemaßnahmen angegangen und Hecken- und Büsche geschnitten. Zwei Landwirte aus dem Ort stellten für die Abfuhr des Grünschnittes jeweils einen Anhänger zur Verfügung. „Wir sind froh und dankbar über diesen ersten, spontanen Arbeitseinsatz, der zum Pflegezustand und zur Kostenminimierung geführt hat“, so die Verantwortlichen vom Kirchenvorstand. Im Anschluss konnten sich fleißigen Helfer bei einem Vesper 

Quelle LDZ – Text und Foto: Rolf Ike


Friedhof Brüggen

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Für Heckenschnitt & Co.: Kirchenvorsteher Rolf Ike (links) und Friedhofsgärtner Claus Klingeberg suchen freiwillige Helfer für einen Arbeitseinsatz auf dem Brüggener Friedhof.
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Freiwillige Helfer für Friedhofspflege gesucht

Kirchengemeinde Brüggen will regelmäßige Arbeitseinsätze etablieren

 

Die Kirchengemeinde Brüggen sucht ehrenamtliche Helfer für die Friedhofspflege. Das schmale Budget des selbstverwaltenden Friedhofs lässt nur noch grundlegende Pflegearbeiten durch die Friedhofsgärtnerei zu. Mit regelmäßigen Arbeitseinsätzen will der Kirchenvorstand eine Erhöhung der Friedhofsgebühren abwenden.

„Im Grunde können wir nur noch Rasenpflege, Containerabfuhr und Winterdienst abdecken", erklärt Kirchenvorstandsmitglied Rolf Ike die finanzielle Lage des Brüggener Friedhofs. Umfassende Investitionen in die Friedhofskapelle hätten die Rücklagen in der Friedhofskasse zuletzt deutlich geschmälert. Dafür wurden unter anderem die Heizungsanlage sowie der Dachfürst erneuert, neue Fenster auf der Südseite eingesetzt und die Wände der Kapelle innen und außen neu gestrichen. Kirchliche Friedhöfe sind anders als ihre kommunalen Gegenstücke selbstverwaltend und müssen ihre Ausgaben demnach mit den erwirtschafteten Einnahmen decken. „Die einzige Einnahmequelle sind Beerdigungen und die damit verbundenen Gebühren für die Grabstelle. Eine Förderung von der Landeskirche gibt es nicht. Wenn mehr Geld in die Kasse kommen soll, ist die normale Konsequenz also eine Erhöhung der Gebühren", so Ike. Generell ist eine Grabstelle auf 30 Jahre Ruhezeit ausgelegt, immer häufiger wird in Brüggen aber von der Option Gebrauch gemacht, die Grabstelle fünf Jahre früher einzuebnen. "Eine Einebnung kostet natürlich auch Geld, vor allem die Entsorgung des Grabsteins ist in den vergangenen Jahren deutlich teurer geworden", betont der zuständige Friedhofsgärtner Claus Klingeberg. Außerdem vergrößere sich mit jeder Einebnung die zu pflegende Rasenfläche auf dem Friedhofsgelände. Regelmäßig werde Klingeberg von Friedhofsbesuchern angesprochen, ob er nicht öfter mähen oder etwas zurückschneiden könne. "Als Gärtnereibetrieb kann ich aber nur so viel machen, wie mir auch bezahlt wird", beteuert der Gronauer.

Der  Kirchenvorstand hofft nun mit der Unterstützung freiwilliger Helfer die Pflege des Friedhofgeländes intensivieren zu können. Das Modell ehrenamtlicher Arbeitseinsätze konnte in anderen Kirchengemeinden des Leineberglands bereits erfolgreich umgesetzt werden. So veranstaltet beispielsweise die evangelische Kirchengemeinde Betheln einmal im Jahr den sogenannten "Herbstputz auf dem Friedhof", wo neben einem großen Grünschnitt auch die Wege von Unkraut befreit und kleinere Pflanzarbeiten gemacht werden. Rolf Ike ist davon überzeugt, auch in Brüggen freiwillige Helfer für entsprechende Arbeitseinsätze auf dem Friedhof gewinnen zu können. „Dafür sind keine Kenntnisse in der Gartenpflege notwendig, einfach nur Zeit und Lust sich einzubringen", sagt Ike.

Wer die Pflege des Brüggener Friedhofsgeländes unterstützen möchte, kann sich telefonisch unter der Nummer 05182/2763 an Kirchenvorstandsmitglied Rolf Ike wenden. Ein Termin für den Arbeitseinsatz wurde noch nicht festgelegt.

 Quelle LDZ – Text und Fotos: Nico Dodoo


 

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Bürgerstiftung überreicht Holzbank

Besucher und Trauergäste können auf dem Brüggener Friedhof ab sofort auf einer neuen Sitzbank Platz nehmen. Die Massivholzbank im Wert von 380 Euro ist eine Anschaffung der Bürgerstiftung Brüggen. Rolf Ike (65, links), Mitglied des Kirchenvorstands, bedankte sich im Namen der Kirchengemeinde beim Vorsitzenden der Bürgerstiftung Eduard Plachta (72). Die neue Eichenbank ersetzt damit ein marodes Exemplar am Standort unter dem großen Ahornbaum, der an heißen Sommertagen ein gern genutzter Schattenspender für Friedhofsbesucher ist.

Quelle LDZ - Text und Foto: Nico Dodoo


 

Arbeitskreis Dorfpflege

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Anna Roder und Falk Vollbrecht, mit seiner Rottweiler Hündin „Shakira“, sind begeistert von der Mitfahrbank

Trampen für Senioren! „Mitfahrbänke für Mobilität auf dem Lande“

 

Warum trampen, wenn es auch bequemer geht: Immer mehr kleine Orte stellen speziell gekennzeichnete Bänke auf, wo man auf eine Mitfahrgelegenheit warten kann. Aber halten Autofahrer auch wirklich an?

 Salopp gesagt sind Mitfahrbänke so etwas wie die Seniorenvariante des alten Trampens. Statt mit erhobenem Daumen am Straßenrand zu stehen, können dort vor allem ältere Menschen auf eine Mitfahrgelegenheit warten. Bundesweit greift der Trend der speziell gekennzeichneten Sitzbänke da um sich, wo der Bus nur noch selten fährt, oder gar nicht mehr. 

Die Mitfahrbank,  eine Initiative vom Verein „Dorfpflege Brüggen“, ist als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr gedacht und schafft zudem eine neue Plattform der Kommunikation.

Wie funktioniert die „Mitfahrbank“? 

Es ist zurzeit eine Bank „AM LEE“ in Brüggen aufgestellt, welche an der Beschilderung „Mitfahrbank“ erkennbar ist. An dieser Stelle haben Interessierte die Möglichkeit, durch freundliche Autofahrer mitgenommen zu werden. Einfach hinsetzen und warten, wie es Anna Roder und Falk Vollbrecht auf dem Foto zeigen.

Wie ist es mit der Versicherung? 

Mitfahrer sind über die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters versichert. Generell möchten wir aber betonen, dass die Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt und die Initiatoren und Betreiber keinerlei Haftung übernehmen.

„In diesem Zusammenhang bitten wir alle Familien, ihre Kinder darüber aufzuklären, dass die „Mitfahrbank“ ausschließlich von Erwachsenen genutzt werden soll. Alle Autofahrer werden dringend gebeten, keine Kinder mitzunehmen“.

„Wir hoffen, dass sich durch diese Aktion die Mobilität verbessert sowie das Miteinander im Dorf gefördert wird. Nutzen Sie die „Mitfahrbank“, denn sie lebt vom Mitmachen“, so die Verantwortlichen der Aktion!

Quelle LDZ- Text und Foto: Rolf Ike

 


 

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Meilenstein für die Region

Peter Dittrich weiht Storch-Beobachtungsplattform südlich von Brüggen ein

Alfelds Bürgermeister Bernd Beushausen brachte es auf den Punkt: „Peter Dittrich ist ein hartnäckiger Mensch.“ Das weiß jeder, der bei ihm in der Fahrschule war, und das wissen alle, die ihm beim Bau der Storch-Beobachtungsplattform geholfen haben, die gestern feierlich eröffnet wurde. 

Im Jahr 2013 hatte der Alfelder, der gerne in den Leinewiesen Fahrrad fährt, die Idee, etwas für die Störche, die dort im Gras saßen, zu tun. Im Februar 2014 wurde das Storchennest in der Nähe des Kieswerks errichtet, doch Dittrich wollte auch einen Platz schaffen, von dem aus man Alfred und Brunhilde – die beiden Vögel wurden von ihm in Anlehung an die Orte Alfeld und Brüggen benannt, zwischen denen sich das Nest befindet – beobachten kann. Das Ergebnis: ein grundsolider, ja, man kann fast Aussichtsturm sagen, mit gedecktem Dach und Fundament. Dittrich erläuterte gestern, wieviel Arbeit in dem Projekt steckte. Er zählte Firmen, Privatleute und Kommunen auf, die entweder mit Geld oder mit Schweiß beteiligt waren. Er erläuterte, das Bauanträge gestellt wurden und eine genehmigte Statik erstellt werden musste und dass die Bürgerstiftungen aus Alfeld und Brüggen neben anderen Firmen die ersten Rechnungen bezahlt hätten. „Jeder von Ihnen hat dazu beigetragen, dass dieses Projekt verwirklicht wurde“, rief er den Anwesenden zu, erzählte, dass er oftmals auf Rechnungen gewartet hätte, diese aber nicht gekommen sein. „Komm, das machen wir so“, hieß es dann meist. 6 000 Euro an Spendengeldern hat der Alfelder eingesammelt. Um die Dimension der Hilfsbereitschaft zu verdeutlichen: die Plattform hat einen Wert von etwa 15 000 Euro. Für Beushausen war das Projekt, an dem am Ende auch die Kommunen Alfeld und Gronau beteiligt waren, ein „Meilenstein für das Miteinander in der Region Leinebergland“. Für Gronaus Samtgemeindebürgermeister Rainer Mertens stand der touristische Aspekt im Vordergrund. Nahe des Leine-Heide-Radwegs habe Dittrich „einen Punkt geschaffen, der zur Attraktivität dieser schönen Region beiträgt“.  Das Projekt ist, so der Initiator, noch nicht abgeschlossen. Restarbeiten sind noch notwendig, für Menschen, die nicht gut zu Fuß sind, soll noch eine Bank im unteren Bereich aufgestellt werden, und last, but not least: „In Gronau und Alfeld müssten Beschilderungen aufgestellt werden, die auf diesen Radweg als Alternative zum Leine-Heide-Radweg hinweisen.“

Quelle LDZ- Text und Fotos: Florian Mosig

 


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Eduard Plachta zeigt stolz das Gütesiegel, das die Bürgerstiftung Brüggen jetzt vom Bundesverband Deutscher Stiftungen verliehen bekommen hat.

„In diesem Sinne wollen wir weiterarbeiten“
Brüggens Bürgerstiftung erhält Gütesiegel vom Bundesverband

Die Bürgerstiftung in Brüggen trägt jetzt ein Gütesiegel, wie Vorstandsvorsitzender Eduard Plachta stolz präsentiert. „Wir hätten nicht gedacht, dass wir als so junge und kleine Stiftung überhaupt berücksicht werden“, räumt er ein. Umso größer ist die Freude gewesen, als der positive Bescheid mitsamt des Siegels ins Haus flatterte.
Die Bürgerstiftung wurde im Dezember 2013 gegründet, sie zählt 51 Stifter und einen Zustifter. Das Stiftungskapital liegt aktuell bei 51 000 Euro. Den Angaben von Eduard Plachta zufolge hat die Bürgerstiftung drei Projekte realisiert: Zum einen hat sie einen öffentlichen Bücherschrank mit der Unterstützung der Volksbank Hildesheim, des Überlandwerks Leinetal und des Vereins Wülfing Impuls Gronau im Ort aufgestellt, zum anderen hat sie die sozialpädagogische Lebensgemeinschaft Brüggen mit einem Fußballtor unterstützt. Und drittens: Das AWO-Feriencamp wurde mit einer Spende bedacht. „Weitere Ideen sind in der Planung“, kündigt Eduard Plachta an: „Wir erwarten zudem, dass sich die Bevölkerung mit Vorschlägen einbringt.“
Das Gütesiegel, verliehen vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, belege die Verlässlichkeit der Brüggener Stiftung, wie der Vorsitzende informiert: „Es ist ein Ausweis der Unabhängigkeit und steht für die Orientierung am Gemeinwohl“, teilt er mit, was das Siegel eigentlich bedeutet. Nicht jede Stiftung erhält dieses, zehn Merkmale müssen erfüllt werden. Beispielsweise stehe die Förderung des städtischen oder regionalen Lebens im Vordergrund. Der Stiftungszweck sollte breit gefächert: „Er umfasst in der Regel den kulturellen Sektor, Jugend und Soziales, das Bildungswesen, Natur und Umwelt und den Denkmalschutz“, heißt es in den Merkmalen einer Stiftung, die vom Arbeitskreis Bürgerstiftungen des Bundesverbandes verabschiedet wurden. Alle zehn Merkmale finden sich in der Satzung der Brüggener Stiftung wieder, wie Eduard Plachta informiert. „Und im Sinne des Gütesiegels wollen wir auch weiterarbeiten“, kündigt der Vorsitzende an. Zwei Jahre darf die Brüggener Stiftung das Siegel tragen, dann muss sie sich erneut bewerben. 

Quelle LDZ - Text und Foto: Jennifer Klein


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